OPTIK VORM POKAL-VIERTELFINALE
Am Samstag treffen beide erneut aufeinander. Diesmal ist es das Viertelfinale und die Vorzeichen sind vollkommen anders.
In der Regionalliga steht Optik das Wasser bis zum Hals. Trotz intakter Moral und einer zuletzt wieder ansteigenden Formkurve ist das Team seit neun Spieltagen ohne Sieg. Und auch personell gibt es immer noch Engpässe, auch wenn sich die Lage hier leicht entspannt. Kapitän Mario Delvalle trainiert wieder voll mit und fiebert einem Einsatz entgegen.
Während ihn die Fans wohl in der Startformation erwarten können, ist das bei Süleyman Kapan eher unwahrscheinlich. Vielleicht reicht es ja zumindest für ein paar Minuten, für das Abschlusstraining am Donnerstag war Kapan jedenfalls fest eingeplant. Dagegen hat es nun den so zuverlässigen Marcel Bahr erwischt. Muskelfaserriss und damit eine mehrwöchige Pause, so die niederschmetternde Diagnose nach dem Halberstadt-Ausflug. Nein, in der Defensive ist Ingo Kahlischs Mannschaft wahrlich nicht vom Glück begünstigt.
Eines ist übrigens genauso wie im Frühjahr: Die Gastgeber sind Zweiter in der Brandenburgliga. Damals war der Oberligaaufstieg schon verspielt, aktuell hat der TuS nur drei Punkte Rückstand auf den SV Falkensee/Finkenkrug. Mit 27 Treffern stellt Sachsenhausen die beste Offensivabteilung der Liga und hat auch den momentanen Torschützenkönig in seinen Reihen. Norbert Lemcke schraubte sein Erfolgskonto mit zwei Toren gegen Stahl Brandenburg auf nunmehr 12. Und mit dem SV Altlüdersdorf und dem dem BSC Süd 05 warfen die Oranineburger in dieser Saison immerhin schon zwei Oberligisten aus dem Pokal!
Marco Schibull aus Templin wird die Partie, die am Samstag bereits um 13.00 Uhr beginnt, leiten. Einige Restkarten für den Fanbus standen bei Redaktionsschluss noch zur Verfügung, Kurzentschlossene sollten sich am Freitag am besten im Sport-Shop informieren.