RESPEKT, ABER KEINE ANGST
Mit diesem Team haben die Rathenower sich schon viele Jahre duelliert, sowohl in der Oberliga, als auch in der jetzigen vierthöchsten Spielklasse. Der auffallendste Unterschied zu früher: Aus der einstigen Berliner Skandalnudel ist ein grundsolider Verein geworden, der nach eigenem Bekunden auf dem Weg ist, in der Hauptstadt nach Union und Hertha die dritte Kraft zu werden.
Daran ändern auch die letzten zwei Wochen nichts. Der Athletik-Klub verspielte durch ein 2:2 bei Union II und ein 1:2 gegen Jena die Tabellenführung, was eine große Fachzeitschrift bereits von einer "Minikrise" schreiben ließ. Allerdings geht es laut Aussage von Präsident Ali Han nicht primär um den Aufstieg, sondern um die gezielte, kontinuierliche Weiterentwicklung des Gesamtvereins. Und da ist der 1907 gegründete Klub, der einst auf einem winzigen Kunstrasenplatz in der Lüderitzstraße spielen musste, ein gutes Stück vorangekommen.
In Rathenow hat man Respekt vor dem Gegner, Angst aber natürlich nicht. In Zwickau hat Optik zu gewohnter Kampfkraft zurückgefunden. Was bleibt, sind die ständigen Umstellungen in der Startelf. Diesen Samstag ist es Salih Cetin, der nach einer völlig überflüssigen Gelb-Roten Karte draußen bleiben muss. Ebenfalls fehlen wird weiterhin Mario Delvalle. Der Kapitän durfte noch nicht wieder ins Training einsteigen. Dagegen kam ja Leon Hellwig vergangene Woche schon zu einem Kurzeinsatz. Auch Lerome Leroy und Onur Uslucan könnten wieder mitwirken. Und selbstverständlich darf Majuran Kesavan nach abgelaufener Sperre wieder auf den Platz.
Nun hofft der FSV Optik auf viele Zuschauer, die die Mannschaft am Samstag ab 13:30 Uhr laut und fair anfeuern. Schiedsrichter ist der 23-jährige Oliver Lossius vom BSV Eintracht Sondershausen.
TV-Vorbericht des BAK