VORM POKALSPIEL GEHEN DIE SPIELER AUS
Neben Leon Hellwig, der inzwischen zumindest aus dem Krankenhaus entlassen wurde, wird auch Mario Delvalle nach dem Leipzig-Spiel langfristig ausfallen. Der Kapitän zog sich eine Fußverletzung zu, die viel schwerwiegender ist, als zunächst angenommen. Etwa sechs Wochen muss der Verein nun ohne ihn planen. Außerdem stellte sich heraus, dass die Schmerzen, die Onur Uslucan nach Spielende hatte, von einem Muskelfaserriss stammen. Auch er wird mehrere Partien versäumen.
Der Kader ist absichtlich so groß, also wird halt umgeplant. So zumindest dachte Ingo Kahlisch bis Mittwoch. Da erreichten ihn die nächsten Hiobsbotschaften. Mit Jerome Leroy und Jakob Regulski meldeten sich zwei weitere Defensivspezialisten mit Grippe vom Training ab. Dazu kommen nach wie vor die Langzeitverletzten Vasilios Tsiatouchas und Pelle Klötzing. Natürlich werden auch beim Pokalachtelfinale in Luckenwalde am Samstag elf Rathenower Spieler auf dem Platz stehen. Nur wieviele noch auf der Bank zur Verfügung stehen, ist fraglich.
Dennoch will Optik selbstverständlich die nächste Runde erreichen. Dazu wird gegen den Oberligisten volle Konzentration nötig sein. Der Kontrahent hat selbst allerdings auch so seine Sorgen. Sieben Punkte, Rang 12 - im Fläming hatte man sich den Saisonstart anders vorgestellt. Im Pokal dagegen läuft es. Einem 4:1 beim VfB Krieschow (Landesliga Süd) ließen die Nuthestädter ein beachtliches 6:0 beim Verbandsligisten Stahl Brandenburg folgen. Unser FSV gewann erst 6:0 in Neustadt und setzte sich in der 2. Runde in Ludwigsfelde mit 3:0 durch.
Wenn Schiedsrichter Andy Stolz das Spiel am Samstag um 14.00 Uhr anpfeift, könnte es ein Wiedersehen mit Jan Streisel geben, der seit dieser Saison das blau-gelbe Dress des FSV Luckenwalde trägt.
Zwei Informationen für die Fans: Wer die Mannschaft vor Ort unterstützen möchte, fährt am besten um 11.10 Uhr vom Hauptbahnhof mit einmaligem Umsteigen in Berlin. (Detlev Nießner)