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SPIELBERICHT

ZUM SCHLUSS IN UNTERZAHL: OPTIK - STENDAL 2:3

Wie schon gegen Wittstock fehlten Ingo Kahlisch auch heute einige wichtige Spieler. So mußte er von Beginn an auf Yilmaz, Szabo, Jahn, Dejagah, Scholz und Keck verzichten. Im Laufe des Spiels kamen auch noch Lindemann, Kaczorowski und Berger dazu. Trotzdem zeigte die Mannschaft große Moral und hielt auch in Unterzahl das Spiel bis zum Schluss offen.
Schwedendamm unter Flutlicht
Wie schon gegen Wittstock fehlten Ingo Kahlisch auch heute einige wichtige Spieler. So mußte er von Beginn an auf Yilmaz, Szabo, Jahn, Dejagah, Scholz und Keck verzichten. Im Laufe des Spiels kamen auch noch Lindemann, Kaczorowski und Berger dazu. Trotzdem zeigte die Mannschaft große Moral und hielt auch in Unterzahl das Spiel bis zum Schluss offen.

Stendal begann sehr druckvoll. Vor allem Schwesinger war in der ersten halben Stunde ein ständiger Unruheherd. Ihm war es auch vorbehalten, das 0:1 zu erzielen. Sein Freistoß in der 18. Minute landete zusammen mit Torhüter Aydin im Netz. Auch danach blieb Stendal spielbestimmend. Die erste halbe Chance hatte Optik erst in der 23. Minute. Der Kopfball von Munoz nach Silvas Flanke ging allerdings gut zwei Meter am Tor vorbei. Nach 30 Minuten gab es wieder einmal reichlich Unordnung in der FSV-Abwehr. Diese nutzte der gambianische Nationalspieler Kemo Ceesay per Seitfallzieher zum 0:2 für die Gäste. Kurz darauf tanzte Schwesinger die halbe Rathenower Abwehr aus, scheiterte aber mit seinem Schuss am glänzend reagierenden Aydin. Nach vorn lief beim FSV bis dahin nicht allzuviel zusammen. So fiel denn der Anschlusstreffer in der 36. Minute auch durch eine Standardsituation. Silva hatte einen Freistoß aus 18 Metern zum 1:2 ins Tor gezirkelt. In der 42. Spielminute "stand" Ceesay nach einem Freistoß regelrecht in der Luft und köpfte dann platziert aufs Tor. Doch Gökhan Aydin war auf der Hut und fischte den Ball aus dem Dreiangel. Im Gegenzug konnte sich erstmals auch Stendals Keeper Skrobanek auszeichnen, als er einen strammen Schuss von Kaczorowski parierte. Wenig später mußte eigentlich der Ausgleich fallen. Munoz schoss aus fünf Metern, doch Skrobanek konnte reaktionsschnell mit dem Bein abwehren. So wurden beim Stand vom 1:2 die Seiten gewechselt. Stendal war in den ersten 30 Minuten die bessere Elf und lag verdient mit 2:0 in Führung, doch mit zunehmender Spielzeit fand Optik besser in die Partie und verdiente sich das 1:2.

In der zweiten Halbzeit waren fünf Minuten gespielt, als Marco Lindemann nach einer Ecke das 2:2 einköpfte. Martin Sengepeick, der in der zweiten Hälfte für Gökhan Aydin das Tor hütete, verhinderte in der 66. Minute mit einer Glanztat die Führung der Gäste. In der 68. Minute spielte \'Matze\' Kellner das halbe Stendaler Mittelfeld schwindlig, blieb dann allerdings im Strafraum hängen. Den zurückprallenden Ball knallte Kaczorowski aus 15 Metern aufs Tor. Stendals Keeper Boy (kam zur Halbzeit für Skrobanek) konnte das Leder gerade noch über die Latte lenken. Kurz darauf mußte Kaczorowski angeschlagen den Platz verlassen. Zuvor war bereits Kapitän Lindemann vom Feld gehumpelt. Trotzdem blieb Optik am Drücker. In der 71. Minute köpfte Tim Berger nach einem Celeban-Freistoß knapp übers Tor. In der 74. Minute wieder mal ein schöner Freistoß von Silva, doch Stendals Keeper Boy hatte gut aufgepaßt. Nach einem Zweikampf mit Ceesay mußte zu allem Überfluss auch noch Berger mit einer Platzwunde aus dem Spiel genommen werden. Da Trainer Kahlisch keine Auswechselspieler mehr zur Verfügung standen - Torwart Aydin hatte zuvor schon Kaczorowskis Platz im Angriff übernommen - mußte Optik die letzte Viertelstunde in Unterzahl bestreiten. In der 77. Minute kam Nagel nach einem Konter aus Nahdistanz zum Abschluss. Martin Sengespeick konnte zwar noch reaktionsschnell parieren, doch der abgewehrte Ball kam zum freistehenden Ceesay, der keine Mühe hatte, zum 2:3 zu vollenden. Fünf Minuten vor Schluss konnte sich Sengespeick bei einem Schuss von König nochmals auszeichnen.

Ingo Kahlisch bewertete das Spiel als sehr guten Test. Er zeigte sich nach dem Abpfiff zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, bedauerte aber, daß so viele Spieler fehlten. Besonders lobte der Optik-Trainer A-Jugendspieler Hautzendorfer, der in der Abwehr abermals überzeugen konnte.

Aufstellung: Aydin (45. Sengespeick) - Hautzendorfer, Lindemann (60. Schiller), Berger - Grodd, Puhlmann, Kellner, Silva, Celeban - Munoz, Kaczorowski (70. Aydin)

Tore:
0:1 Schwesinger (18.)
0:2 Ceesay (30.)
1:2 Delvalle Silva (36.)
2:2 Lindemann (51.)
2:3 Ceesay (77.)