MIT WILLEN UND POWER FÜR DEN KLASSENERHALT
Die ständigen Spiele im Samstag-Mittwoch-Samstag-Rhythmus beginnen an die Substanz zu gehen. Schon gegen Lok Leipzig waren spielerische Glanzlichter Mangelware. Jetzt heißt es, den Ligaverbleib mit Willen und Power zu erreichen. Wer dabei auf dem Rasen stehen kann, ist noch offen. Dennis Hildebrand, zuletzt krank, meldete sich zurück. Auch Marcel Subke war ja am Samstag wieder dabei. Weniger gut sieht es bei den noch angeschlagenen Mario Delvalle und Moris Fikic aus.
Rathenows Gegner sandte am Sonntag ein Lebenszeichen. Gegen die zweite Mannschaft von Energie Cottbus holte Torgelow ein 0:0. Es war das erste Regionalligaspiel ohne Gegentor. Und der TSV war dem Sieg wesentlich näher als die Lausitzer, scheiterte nur an der Chancenverwertung.
Auch wenn mittlerweile bekannt wurde, dass in der Vereinskasse ein Loch von 200.000 Euro klafft und eine Insolvenz im Raum steht - solange der Klassenerhalt rechnerisch drin ist, werden die Greifen rennen und kämpfen.
Da muss Optik voll dagegenhalten, sollen die drei Punkte in Rathenow bleiben. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 1:1. Schiedsrichter Eugen Ostrin aus Eisenach wird am Mittwoch um 13:30 Uhr anpfeifen. Also, die rot-weiße Mai-Nelke ans Revers geheftet und ab zum Vogelgesang.