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SPIELBERICHT

NIEDERLAGE GEGEN BFC

Im zweiten Testpiel unterlag der FSV Optik dem BFC Dynamo mit 2:4. Mit von der Partie war auch ein Neuzugang: der 25-jährige Christian Mießner kommt vom Berliner AK.

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Im zweiten Testpiel unterlag der FSV Optik dem BFC Dynamo mit 2:4. Mit von der Partie war auch ein Neuzugang: der 25-jährige Christian Mießner kommt vom Berliner AK.

Das Schöne an Vorbereitungsspielen ist, dass das Ergebnis nicht im Vordergrund steht. So konnte man zehn Minuten vor Spielende trotz des 1:4-Rückstandes einen entspannten Ingo Kahlisch erleben: "Los, noch mal Feuer, ich hab noch nie gegen Volkan verloren", frotzelte Optiks Coach in Richtung seines Trainerkollegen Volkan Uluc. Ob dies tatsächlich so stimmt, daran konnte sich in diesem Moment keiner der Beiden erinnern. Nun, ganz so ist es nicht. In der Oberliga-Saison 2007/2008 unterlag der FSV Zuhause dem BFC, auch damals unter Coach Uluc, mit 0:2.

Knappe fünf Jahre später trennt beide Teams nun eine Spielklasse, wobei Dynamo, als derzeitiger Oberligadritter, den Aufstieg in die Regionalliga fest im Visier hat und am Samstag bewies, dass die Mannschaft durchaus das Zeug dazu hat. Doch zunächst wurden die Berliner kalt erwischt, denn nach nicht einmal 40 Sekunden führte Optik bereits mit 1:0. Nach einem gut vorgetragenen Angriff über Tsiatouchas, Fikic und Kalan stand Murat Turhan in der Mitte dort, wo er immer steht, und verwandelte zur Rathenower Führung.

Geschockt wirkten die Gäste aber keineswegs. Im Gegenteil - es entwickelte sich fortan ein sehr temporeiches Spiel. "Das ist unwahrscheinlich intensiv", staunte sogar Uluc an der Seitenlinie. Der hatte seine Spieler im Vorfeld geschont und ging, anders als Ingo Kahlisch, ohne vorherige Trainingseinheit in die Partie. Dies machte sich im Laufe des Spiels auch bemerkbar, als bei eingen Akteuren des FSV sichtbar die Spritzigkeit fehlte. Für Kahlisch keine Überraschung: "Die Jungs haben jetzt zwölf Trainingseinheiten in den Knochen, da wird es für einige, die sonst nur zwei- oder dreimal in der Woche trainieren, ganz schön hart."

Doch als Entschuldigung, dass der BFC durch Brunnemann, Preiß sowie die Neuzugänge Podrygala und Kousal zwischenzeitlich auf 1:4 davonzog, wollte Optiks Trainer das nicht gelten lassen: "Man hat heute wieder gesehen, was passiert, wenn wir nicht kompakt stehen", mahnte er. Fünf Minuten vor Schluss sorgte Moris Fikic für Ergebniskosmetik, als er, mit neuer Frisur, nach einer Flanke von Hellwig, zum 2:4 einköpfte.

[img_re]OptikBilder/Spielerfotos/Miessner/miessner_kahlisch_test_rhinow_1213.jpg[/img_re]Eingeleitet worden war der Angriff von Neuzugang Christian Mießner. Der 25-jährige kommt vom Berliner AK und gehörte dort zu den "DFB-Pokal-Helden", die im Sommer die TSG Hoffenheim aus dem Pokal warfen. Künftig soll er bei Optik auf der rechten Außenbahn für Dampf sorgen. (Nico Roesenberger)

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Tore:
1:0 Turhan (1.)
1:1 Brunnemann (19.)
1:2 Preiß (40.)
1:3 Podrygala (50.)
1:4 Kousal (66.)
2:4 Fikic (85.)

Optik: Subke - Klötzing (46. Miessner), Coric (46. Wilcke), Scholz (64. Hildebrand), Delvalle - Tsiatouchas (G / 46. Leroy), Hellwig - Fikic, Kapan (46. Cankaya), Kalan - Turhan

BFC: Busch (46. Hinz) - Butzmann, Brendel (60. Kwiatkowski), Köhne, Ohlow (72.Hot) - Brunnemann (G), Wemmer (81. Sangare), Keser, Preiss (46. Saalbach) - Gutsche (46. Podrygala), Patschinski (46. Kousal)