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VORBERICHT

MIT ALLER MACHT PUNKTEN

Ein ereignisreicher Monat liegt vor den Spielern und Anhängern des FSV Optik. Neben den Vorstandswahlen gibt es im November gleich drei Heimspiele für den Regionalligaaufsteiger. Zum ersten davon kommt es am Samstag, wenn die TSG Neustrelitz am Vogelgesang gastiert.
Ein ereignisreicher Monat liegt vor den Spielern und Anhängern des FSV Optik. Neben den Vorstandswahlen gibt es im November gleich drei Heimspiele für den Regionalligaaufsteiger. Zum ersten davon kommt es am Samstag, wenn die TSG Neustrelitz am Vogelgesang gastiert.

Gerade an diesen Gegner hat man auf Seiten der Westhavelländer die denkbar besten Erinnerungen. Am 9. Mai legte Rathenow in einem begeisternden Spiel mit einem 2:0-Erfolg den Grundstein für den Gang in die Vierte Liga. Am Ende schafften es dann auch die Mecklenburger, so dass sich beide eine Klasse höher erneut gegenüberstehen. Zwei die damals auf dem Rasen standen, fehlen diesmal definitiv. Nichts Neues gibt es vom langzeitverletzten Sascha Tröger. Dagegen hat Vasilios Tsiatouchas mit dem Lauftraining angefangen.

Die TSG darf mit dem Saisonstart sehr zufrieden sein. Mit 13 Punkten belegt man aktuell Rang fünf. Das hört sich gegenüber dem 13. Platz der Rathenower mächtig viel an. Tatsächlich trennen beide aber nur vier Punkte. Ein Beweis für die, mit Ausnahme von RB Leipzig, relative Ausgeglichenheit der Staffel. Ein großes Plus der Residenzstädter ist ihr breiter Kader. So gibt es keinen Überflieger, Salvatore Rogoli ist mit drei Treffern bester Schütze.

Bei Optik bereitet man sich ganz normal auf diese Partie vor. Schließlich kennen die Verantwortlichen den Gegner aus vielen gemeinsamen Oberligajahren recht gut. Sorgen bereitet derzeit vor allem das Wetter. Sowohl das vergangene, als auch die Aussichten für das Wochenende. Denn in den letzten Tagen meldeten sich mit Marcel Subke und Hakan Cankaya gleich zwei Stammkräfte grippebedingt vom Trainingsbetrieb ab. Und für Samstag versprechen die Meteorologen viel Regen.

"Wir spielen zu Hause, wir wollen mit aller Macht punkten, egal wie das Wetter wird. Wenn es regnet, leidet eventuell der Spielfluss ein bißchen. Dann muss eben noch mehr gefightet werden." Ingo Kahlisch gibt sich kämpferisch. Das gilt hoffentlich auch für sein Team, wo der Einsatz der beiden Kranken nicht völlig ausgeschlossen ist. "Derzeit mit Fragezeichen", so die Auskunft aus dem Sport-Shop.

Was möglich ist, zeigte der Vorletzte Lok Leipzig, der am Mittwoch in einem vorgezogenen Spiel den Tabellendritten 1.FC Magdeburg mit 3:0 vom Platz fegte. Und das trotz langer Unterzahl.

Patrick Kluge aus Zeitz ist der Unparteiische, der das Spiel am Samstag um 13.30 Uhr anpfeifen wird. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung. Während der Partie können auch noch einige Plätze für den Fan-Bus nach Leipzig am nächsten Samstag bestellt werden. (Detlev Nießner)