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OPTIK-NEWS

OPTIK AUF PLATZ DREI UND WOLKE SIEBEN

Mit einem 1:1 beim 1. FC Neubrandenburg hat der FSV Optik auch das letzte Saisonziel erreicht und den dritten Tabellenplatz erfolgreich verteidigt. Es ging also durchaus noch um etwas beim vorerst letzten Auftritt in der Oberliga. Und doch war alles ein klein wenig anders als sonst...
Optiks Aufstiegshelden "durchschreiten" das Neubrandenburger Jahn-Stadion.
Mit einem 1:1 beim 1. FC Neubrandenburg hat der FSV Optik auch das letzte Saisonziel erreicht und den dritten Tabellenplatz erfolgreich verteidigt. Es ging also durchaus noch um etwas beim vorerst letzten Auftritt in der Oberliga. Und doch war alles ein klein wenig anders als sonst...

Beinahe hatte man das Gefühl, Optiks Spieler würden über die Neubrandenburger Sportanlage schweben. Mit stolzgeschwellter Brust und einem seeligen Lächeln auf dem Gesicht trugen Patrik Scholz und Co. eine Stunde vor dem Anpfiff ihre eigens angefertigten "Aufsteiger-Shirts" spazieren.

Und auch Ingo Kahlisch sah man enstspannt und gelöst wie selten. Sogar bis dato eiserne und in Stein gemeißelte Regeln, wie die, dass das Schlafen im Bus vor dem Spiel unter Höchststrafe verboten ist, wurden zur Feier des Tages gelockert. Profiteur war Vincenzo Ferrera, der statt eines Kahlisch'en Donnerwetters nur einen freundschaftlichen Knuff in den Oberschenkel über sich ergehen lassen musste.

Ansonsten erfreute sich Optiks Trainer einfach nur daran, "einmal völlig entspannt und ohne Druck zu einem Auswärtsspiel fahren zu können." Auf der schmucken Neubrandenburger Sportanlage angekommen, wurde er zu seiner Freude auch gleich von seinem Kollegen und guten Freund Jürgen Decker begrüßt, der ab der kommenden Saison den Torgelower SV Greif trainieren wird.

In welcher Liga, das entscheidet sich in den kommenden zwei Wochen. Denn die Torgelower unterlagen zwar im Top-Spiel gegen die TSG Neustrelitz mit 0:4, die damit neben Union II und Optik als direkter Aufsteiger in die Regionalliga feststeht, doch die Greifen können in zwei anstehenden Relegationsspielen gegen Fortuna Chemnitz den Aufstieg noch schaffen. Die drei feststehenden Aufsteiger aus der Oberliga Süd sind der FSV Zwickau, VfB Auerbach und Lok Leipzig.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass in Neubrandenburg natürlich auch Fußball gespielt wurde. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren die Glanzpunkte allerdings rar gesät. Und so fielen aus dem Spiel heraus auch keine Tore. Dafür waren Patrik Scholz (52.) und der Ex-Torgelower Daniel Nawotke (58.) jeweils vom Elfmeterpunkt erfolgreich. Insgesamt investierte Neubrandenburg mehr in das Spiel, scheiterte allerdings wiederholt am stark haltenden Felix Baitz im Rathenower Kasten. (Nico Roesenberger)

Tore:
0:1 Scholz (52./FE)
1:1 Nawotke (58./FE)

Aufstellung: Baitz - Baldes, Delvalle Silva, Scholz, Wilcke - Leroy, Mpoutsis-Voutsis (46. Hellwig/G) - Ferrera, Tsiatouchas (68. Kalan), Fikic (G) - Yilmaz (55. Turhan)

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