RESPEKT, ABER KEINE ANGST
Ab Mittwoch galt die volle Konzentration wieder der Vorbereitung auf das Spiel gegen den BFC. Der DDR-Rekordmeister liegt derzeit mit 21 Punkten nur auf Rang acht, dennoch meint Ingo Kahlisch: "Das wird eine ganz schwere Kiste." Die Gründe, warum es in Hohenschönhausen nicht so lief wie geplant, sind vielfältig. Den in der Mannschaft anerkannten Trainer Heiko Bonan zog es schon nach wenigen Wochen nach Saudi-Arabien. Als Fehlgriff erwies sich dann sein Nachfolger Igor Lazic. Dieses Kapitel wurde kurz vor Weihnachten beendet.
Dennoch verließen sieben Spieler im Winter den Verein. Die vier Neuverpflichtungen haben zwar noch nicht den großen Namen, aber mannschaftlich passt es offenbar. Beim Spitzenreiter Greif Torgelow errangen die Weinrot-Weißen ein 2:2, wobei Berlin bis 18 Minuten vor Schluss sogar mit 2:0 in Front lag.
Respekt ja, Angst nein. So könnte man wohl Rathenows Einstellung zum Spiel beschreiben. Nach dem Erfolg in Malchow liegt der FSV weiter auf Rang Vier der Oberliga. Auch personell gibt es derzeit keine Engpässe. "Alle sind gesund und munter", verkündete der Trainer.
Wenn Schiedsrichter Martin Kuhardt vom VfL Grün-Gold Güstrow um 14 Uhr anpfeift, wird es eine Neuerung auf den Rängen geben. In Auswertung des Fantreffens entschlossen sich die Rathenower Verantwortlichen auf der Richtung Stadioneingang gelegenen Tribüne eine Fanzone einzurichten. So erhofft man sich eine lautstärkere Unterstützung, als dies im weitläufigen Hintertorbereich möglich war.