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LANDESPOKAL

TEUER ERKÄMPFTER EINZUG INS VIERTELFINALE

Mit einem 3:1-Sieg beim SV Grün-Weiß Lübben ist der FSV Optik ins Viertelfinale des Landespokals eingezogen. Mit zwei verletzt ausgeschiedenen Akteuren wurde der Sieg vor 127 Zuschauern, darunter 20 Gästefans, aber teuer erkauft.

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Vasilios Tsiatouchas und Sascha Tröger nehmen Lübbens Peter Kasubke in die Zange.
Mit einem 3:1-Sieg beim SV Grün-Weiß Lübben ist der FSV Optik ins Viertelfinale des Landespokals eingezogen. Mit zwei verletzt ausgeschiedenen Akteuren wurde der Sieg vor 127 Zuschauern, darunter 20 Gästefans, aber teuer erkauft.

Von Beginn an gab es keine Zweifel, welche Mannschaft in die nächste Runde einziehen würde. Zu dominant war die konzentriert aufspielende Optikelf. Gleich den ersten Abwehrfehler - ein eher verunglückter Versuch aus der zweiten Reihe richtete in der Spreewälder Defensive heillose Verwirrung an - nutzte Murat Turhan. Er reagierte am schnellsten und schoss den Ball zum 0:1 ins Dreiangel. Sebastian Rieger gab nach acht Minuten den ersten gefährlichen Schuss der Gastgeber ab: das Leder klatschte an den Pfosten - allerdings den des eigenen Tores.

Schon in dieser frühen Phase der Partie fielen die Grün-Weißen durch eine "rustikale Zweikampfführung", so Ingo Kahlisch nach dem Spiel, auf. Einer der zahlreichen Freistöße führte in der 18. Minute zum 0:2. Hakan Cankaya brachte den Ball nach innen, Jerome Leroy verlängerte den Ball mit der Hacke und am langen Pfosten schob wieder Murat Turhan ein.

Kurz darauf die einzige Gelegenheit der Platzherren in der ersten Hälfte. Michael Leschnik setzte einen Kopfball nicht weit am Tor vorbei. Sekunden vor der Pause die Riesenchance zur Entscheidung. Vom besten Rathenower, Vasilios Tsiatouchas, steil geschickt, lupfte Daniel Pfefferkorn über Torhüter Steffen Blaske, aber auch über die Latte. Zu diesem Zeitpunkt spielte Optik in Unterzahl. Nach rüdem Einsteigen wurde Hakan Cankaya behandelt.

Dass für ihn nach dem Wechsel Leon Hellwig kam, war wohl nicht der Grund für gut zehn Minuten gepflegte Langeweile. Rathenow wollte nicht, Lübben konnte nicht. Bis sich in der 57. Minute Marc Metzing entschloss aus über 30 Metern einen "Hammer" rauszuballern. Von der Lattenunterkante sprang der Ball eindeutig hinter die Linie, wie nicht nur Schiedsrichter Marcel Riemer aus Eisenhüttenstadt entschied. Auch Felix Baitz im Optiktor war Sportsmann genug, den regulären Treffer zuzugeben. Unmittelbar zuvor war mit Damir Coric der zweite Rathenower vom Platz gehumpelt.

Dieses 1:2 wirkte wie ein Weckruf, das galt aber für beide Teams. Ergebnis des nun einsetzenden "Sturmlaufs" der Ostbrandenburger: Sie erkämpften sich ihre einzige Ecke. Tatsächlich musste Baitz nach dem Anschlußtreffer nicht einmal ernsthaft eingreifen. Der FSV lauerte nun auf Konter. Und in der 73. Minute nutzten die Havelländer einen davon. Leon Hellwig spielte Vasilios Tsiatouchas frei, der behielt die Nerven und erzielte das 1:3. In der Schlussphase hätte es dann sogar noch höher werden können. Erst konnte Patrick Nitsch gerade noch vor dem einschußbereiten Daniel Pfefferkorn klären und dann durfte sich Steffen Blaske auszeichnen, als er einen Freistoß von Ekin Gündogdu mit einer schönen Flugeinlage entschärfte.

"Mit der ersten Hälfte war ich sehr zufrieden", konstatierte Ingo Kahlisch. "Nach dem Wechsel wollten wir nur noch mit halber Kraft spielen. Nach dem Anschlußtreffer haben wir uns zum Glück wieder gestrafft, das 3:1 geschossen. Am Ende sind wir verdient weitergekommen." (D.N.)

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Tore:
0:1 Turhan (5.)
0:2 Turhan (18.)
1:2 Metzing (57.)
1:3 Tsiatouchas (73.)

OptikBaitz - Wilcke, Delvalle, Coric (56. Scholz), Tröger - Leroy (G), Tsiatouchas - Ferrera, Cankaya (46. Hellwig), Pfefferkorn - Turhan (79. Gündogdu)

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