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SPIELBERICHT

EIN PUNKT ZUM AUFTAKT

Schön war es nicht, aber spannend allemal. Optiks Auftaktpartie beim SV Altlüdersdorf endete mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. In einem zerfahrenen Spiel blieben die Rathenower fußballerisch vieles schuldig und sorgten für einige Zornesfalten auf Ingo Kahlischs Stirn. Aber mit einem Kraftakt in den letzten 15 Minuten schafften sie noch den Ausgleich, und so konnte sich Optiks Trainer am Ende wenigstens über "das erste Eröffnungsspiel seit Jahren mit einem Punktgewinn" freuen.

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Benjamin Wilcke knuddelt den Torschützen zum 2:2, Hakan Cankaya.
Schön war es nicht, aber spannend allemal. Optiks Auftaktpartie beim SV Altlüdersdorf endete mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. In einem zerfahrenen Spiel blieben die Rathenower fußballerisch vieles schuldig und sorgten für einige Zornesfalten auf Ingo Kahlischs Stirn. Aber mit einem Kraftakt in den letzten 15 Minuten schafften sie noch den Ausgleich, und so konnte sich Optiks Trainer am Ende wenigstens über "das erste Eröffnungsspiel seit Jahren mit einem Punktgewinn" freuen.

Das Spiel begann mit einem Schuss von Optiks Neuzugang Moris Fikic nach Vorarbeit von Kalan (1. Minute, knapp vorbei) und einem Lattenknaller von Altlüdersdorfs Schrödter per Freistoß (5.) furios. Danach allerdings sank das Niveau relativ schnell ab. Viele Ballverluste und Unkonzentriertheiten schlichen sich vor allem ins Rathenower Spiel ein.

Einer dieser unnötigen Ballverluste an der Strafraumgrenze führte dann auch in der 13. Minute zum Altlüdersdorfer Führungstreffer. Sascha Schrödter fackelte nicht lange und traf mit einem satten Schuss zum 1:0. Doch lange konnten sich die Gastgeber über ihre Führung nicht freuen, denn nur eine Minute später sorgte Mario Delvalle aus ähnlicher Position mit einem schönen Schuss in den Winkel für den 1:1-Ausgleich.

Danach fing sich Optik und sorgte zumindest für ausgeglichene Verhältnisse auf dem Platz. Etwas lebhafter wurde es noch einmal fünf Minuten vor der Pause. Dabei konnte sich Marcel Subke, der heute den Vorzug vor Felix Baitz bekam, gleich zweimal auszeichnen. Erst reagierte er glänzend gegen Kadir Erdil und lenkte anschließend einen Freistoß über die Latte. Und auch sein Gegenüber bekam noch einmal Arbeit. Einen Kopfball von Dejan Kalan konnte Begzadic gerade noch vor der Linie stoppen.

Elf Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als sich Michael Puhlmann bei einem langen Ball in den Rathenower Strafraum verschätzte. Waled Enani hatte dadurch freie Bahn und schob den Ball zur erneuten Altlüdersdorfer Führung ein. Optik versuchte zu antworten, doch viel wollte den Rathenowern nicht einfallen. Lediglich ein Schuss aus der Drehung von Cankaya in der 75. Minute, den Begzadic gerade noch über die Latte lenken konnte, sorgte für Gefahr.

Aber Optiks Kampfgeist war jetzt geweckt, die Gastgeber kamen immer seltener zu Entlastungsangriffen. Dennoch hätten sie fünf Minuten vor dem Ende den Sack zumachen können - ja müssen. Doch der beste Rathenower, Marcel Subke, parierte gegen Akar mit einer starken Fußabwehr, der lasche Nachschuss von Enani war dann kein Problem mehr. Und so mobilisierte der FSV noch einmal die letzten Kräfte und zog in den letzten Minuten ein regelrechtes Powerplay auf. Lohn war der 2:2-Ausgleich in der 86. Minute durch Cankaya, dessen Schuss vom linken Innenpfosten den Weg ins Tor fand.

Und selbst der Siegtreffer war noch drin: Leroy verfehlte aus der Distanz nur knapp und einen verdeckten Schuss von Fikic konnte Begazdic entschärfen. In der Nachspielzeit hätte es auch noch einen Elfmeter für Optik geben können, als Cankaya beim Kopfballduell von hinten gestoßen wurde, doch Schiedsrichter Christian Paul sah's anders und so blieb es beim gerechten 2:2. (N.R.)

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Stimmen zum Spiel:

Ersan Parlatan: "Ich bin mit dem Punkt zufrieden. Wir hatten zwar noch einige Abstimmungsfehler, aber wir haben Charakterstärke gezeigt und bis zum letzten Schweißtropfen gekämpft."

Ingo Kahlisch: "Ich bin nicht zufrieden. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir fußballerisch können. Das war heute viel zu pomadig. Aber die Jungs sind bis zum Schluss gerannt und haben noch den Punkt geholt. Vielleicht war das heute ein Denkzettel zur richtigen Zeit."

Tore:
1:0 Schrödter (13.)
1:1 Delvalle (15.)
2:1 Enani (56.)
2:2 Cankaya (86.)

Aufstellung: Subke - Hellwig, Delvalle, Scholz, Puhlmann (67. Wilcke) - Kalan (83. Baldes), Tsiatouchas (G), Cankaya, Leroy, Fikic - Turhan

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