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SPIELBERICHT

DURCHWACHSENE LEISTUNG MIT MINIKADER

Mit einem Minikader rettete Optik Rathenow in Stendal einen 3:2-Vorsprung über die Zeit. Ekin Gündogdu und Petrus Baldes fehlten ja ohnehin. Daniel Pfefferkorn und Vincenzo Ferrera meldeten sich verletzt ab, Vasilios Tsiatouchas ebenfalls (wobei er am Samstag wohl wieder einsatzbereit ist) und Sascha Tröger stand aus beruflichen Gründen erstmals seit über einem Jahr nicht zur Verfügung. Übrig blieben zwei Torhüter und 11 Feldspieler, die vor der Pause ziemlich deutlich dominierten.
Neuzugang Moris Fikic, in den Testspielen bisher zweimal erfolgreich, ging leer aus.
Mit einem Minikader rettete Optik Rathenow in Stendal einen 3:2-Vorsprung über die Zeit. Ekin Gündogdu und Petrus Baldes fehlten ja ohnehin. Daniel Pfefferkorn und Vincenzo Ferrera meldeten sich verletzt ab, Vasilios Tsiatouchas ebenfalls (wobei er am Samstag wohl wieder einsatzbereit ist) und Sascha Tröger stand aus beruflichen Gründen erstmals seit über einem Jahr nicht zur Verfügung. Übrig blieben zwei Torhüter und 11 Feldspieler, die vor der Pause ziemlich deutlich dominierten.

Mit gutem Willen durfte man den Gastgebern einen Versuch von Kevin Meinhardt (drüber) als Chance zugestehen. Ansonsten kombinierte Optik einfach besser, sündigte aber wieder einmal im Abschluss. Weder Moris Fikic noch Murat Turhan schlossen erfolgreich ab. So musste ein unnötiges Handspiel von Franz Erdmann zur Führung herhalten. Patrik Scholz verwandelte den Strafstoß sicher.

Nachdem die Gastgeber zehn Minuten vor der Pause ihre einzige echte Gelegenheit der ersten Hälfte hatten, wobei Felix Baitz gegen Benedikt Nellessen stark parierte, begann die beste Phase des Oberligisten. Nach Flanke von Leon Hellwig nahm Murat Turhan das Leder direkt und traf zum 0:2. Nur 60 Sekunden später verwertete Dejan Kalan eine tolle Vorarbeit von Hakan Cankaya per Heber zum 0:3. Kurz darauf machte Erdmann seinen Fehler wieder gut, als er einen Kopfball von Murat Turhan von der Linie holte.

Auch die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte Optik. Vom Anstoß weg zog Dejan Kalan los, sein Schuss ging nur wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Fünf Minuten waren gespielt, da nahm Murat Turhan eine weit gezogene Flanke von Benjamin Wilcke direkt - wieder mit dem Fuß! Auch hier fehlte nicht viel.

Aber so ging es nicht weiter. Das knallharte Konditionstraining und der kleine Kader forderten nun ihren Tribut. Die Konzentration ließ immer mehr nach. Logische Konsequenz war das 1:3 nach einer Stunde durch Benedikt Nellessen. Optik stellte sich nun tiefer und lauerte auf Konter. Die wurden teils nicht zu Ende gespielt oder - leider sehr oft - durch zwei für diese Spielklasse überforderte Assistenten zurückgewunken.

Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Lok durch einen tollen Kopfball von Steven Schubert das 2:3. Und fast wäre sogar noch der Ausgleich gelungen. Phillipp Groß scheiterte zunächst freistehend an Marcel Subke und bekam auch den Nachschuss nicht rein. In den letzten fünf Minuten war dann aber Rathenow doch wieder tonangebend. Konrad Javell im Stendaler Tor hielt noch einmal gut gegen Murat Turhan - das wars.

Ingo Kahlisch zog nur ein kurzes Fazit: "Ich hätte in der zweiten Halbzeit gerne öfter gewechselt. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Mit der Leistung im großen und ganzen nicht. Aber das ist halt Vorbereitung. Wir haben jetzt wieder zweimal sehr hart trainiert."

Das wird auch vor dem nächsten Test so sein. Am Samstag nehmen die Rathenower am Turnier anläßlich des 100-jährigen Bestehens des Malchower SV teil. Dort treffen sie neben dem Gastgeber mit Greif Torgelow auf einen weiteren Oberligakonkurrenten. Vervollständigt wird das Turnier durch die gerade in die Regionalliga aufgestiegene zweite Mannschaft des FC St. Pauli.

Tore:
0:1 (27.) Scholz (HE)
0:2 (37.) Turhan
0:3 (38.) Kalan
1:3 (61.) Nellessen
2:3 (75.) Schubert

Zuschauer: 122

Aufstellung: Baitz (46. Subke) - Wilcke, Delvalle Silva, Scholz, Streisel - Leroy, Hellwig (46. Puhlmann) - Fikic, Cankaya, Kalan - Turhan