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OPTIK-NEWS

BABELSBERG SIEGER BEIM M&S TOYOTA-CUP

Der FSV Optik hat seinen ersten Auftritt der neuen Saison hinter sich. Beim M&S Toyota-Cup sicherte sich der Gastgeber hinter dem Drittligisten Babelsberg 03 den zweiten Rang. 200 Zuschauer (die Fans aus Babelsberg fehlten auf Grund einer Demo) sahen einen überlegenen und verdienten Sieger aus der Landeshauptstadt.
Volko Scholz bei der Siegerehrung mit Marian Unger. Foto: Jan Kuppert
Der FSV Optik hat seinen ersten Auftritt der neuen Saison hinter sich. Beim M&S Toyota-Cup sicherte sich der Gastgeber hinter dem Drittligisten Babelsberg 03 den zweiten Rang. 200 Zuschauer (die Fans aus Babelsberg fehlten auf Grund einer Demo) sahen einen überlegenen und verdienten Sieger aus der Landeshauptstadt.

Doch der Reihe nach. In der ersten Partie traf Babelsberg auf das total erneuerte Team von Süd 05. Dass es am Ende der 45 Minuten nur 3:1 stand, lag an der teilweise zu "schönen" Spielweise des Drittligisten, dessen Akteure selbst im Strafraum noch mal mit der Hacke ablegen wollten. Erst kurz vor Schluss gelang Süd das Ehrentor, übrigens vorbereitet vom Ex-Rathenower Patrick Richter.

Dann betraten die Rathenower das Feld. Gewöhnungsbedürftig für die Fans die neuen schmucken, aber grünen Trikots. In der Anfangsphase bestimmte Stendal die Partie, verzeichnete durch Kevin Meinhardt sogar einen Lattenschuss. Nach gut zehn Minuten bekam Optik das Spiel in den Griff. Nun hatte die Abwehr der Altmärker, in der mit Torwart Nico Thomaschewski und Guido Spork zwei ehemalige Profis standen, ordentlich zu tun.

[img_li]OptikBilder/Spielerfotos/Tsiatouchas/tsiatouchas_bab.jpg[/img_li]Beim FSV wollte der Ball mal wieder nicht über die Linie. Ob Vasilios Tsiatouchas (Foto links), Patrik Scholz, Sascha Tröger oder der sehr auffällie Moris Fikic - keiner traf. So blieb es beim 0:0. Im fälligen Elfmeterschießen trafen zunächst Kevin Meinhardt, Ekin Gündogdu, Guido Spork und Vasilios Tsiatouchas. Dann hielt Felix Baitz den Schuss von Franz Erdmann. Allerdings parierte Nico Thomaschewki gegen Moris Fikic ebenfalls. Maik Aumann brachte Stendal wieder in Front, Dejan Kalan glich aus. Als letzter Schütze verwandelte Thomaschewski selbst, allerdings mit ganz viel Glück zum 3:4. Patrik Scholz zeigte keine Nerven und glich wieder aus. Also ging es weiter. Felix Baitz gelang es den Versuch von Ramazan Turgut abzuwehren. Anschließend verwandelte Leon Hellwig zum 5:4-Endstand.

Im Spiel um Platz drei siegten die Stendaler dann mit 3:1 über Süd Brandenburg.

Das Finale gegen Babelsberg kommentierte Ingo Kahlisch später so: "Diese Niederlage hat einigen die Grenzen aufgezeigt, aber auch das ist wichtig für die Entwicklung der Mannschaft." Dabei hatte der Gastgeber sogar die erste Chance. Ein Freistoß von Patrik Scholz verfehlte nur ganz knapp das Gehäuse.

Dann legten die Landeshauptstädter aber richtig los. Über das 0:1 in der 6. Minute konnte man diskutieren, Mateusz Szczur stand bei seinem Kopfballtreffer wohl ziemlich deutlich im Abseits, aber der zweite Treffer, nur 60 Sekunden später, zeigte den Unterschied auf. Nach einem Querschläger in der Abwehr stiefelte Benjamin Kauffmann los, umspielte Marcel Subke, und schob an zwei auf der Linie stehenden Optikern vorbei präzise ins Netz.

Das 0:3 markierte Amaechi Igwe per Freistoß in der 24. Minute. In der Folge trafen sowohl Julian Prochnow, als auch Anton Makarenko den Pfosten. Mehrfach zeigte auch der junge Marcel Subke glänzende Reaktionen. Nach 35 Minuten war es dann endlich soweit. Nach einem Freistoß von Moris Fikic erzielte Daniel Pfefferkorn per Direktabnahme das erste Optik-Tor der neuen Saison.

"Heute konnten wir noch nicht zeigen, was wir können. Aber das ist in dieser Phase der Vorbereitung ganz normal", so Ingo Kahlisch. Ausdrücklich bedanken wollte sich der Optikcoach bei Volko Schulz vom M&S Autohaus für die zur Verfügung gestellten Preise, die der Geschäftsführer bei der Siegerehrung auch persönlich überreichte.

Auch im nächsten Test trifft der FSV Optik auf einen höherklassigen Gegner. Am Mittwoch beginnt um 18.30 Uhr das Spiel bei Hertha BSC Berlin II. Ob Mario Manuel Delvalle Silva und Vincenzo Ferrera, die aus dem Urlaub zurück sind, dann schon eingesetzt werden, wird sich zeigen. Definitiv nicht dabei ist Torwart Martin Sengespeick, der am Montag an der Schulter operiert wird und mehrere Monate ausfällt.

Aufstellungen Optik:
FSV - Stendal: Baitz - Streisel, Wilcke, Scholz, Tröger - Hellwig, Tsiatouchas - Fikic, Kalan, Gündogdu - Turhan

FSV - Babelsberg: Subke - Puhlmann (23. Streisel), Wilcke, Scholz (15. Hellwig), Tröger - Leroy, Tsiatouchas - Fikic, Cankaya, Pfefferkorn - Turhan (15. Kalan)