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SPIELBERICHT

„ZECKE“ VERHINDERT UNENTSCHIEDEN

Im Testspiel bei der U23 von Hertha BSC unterlag Optik knapp mit 3:4. Nach einem 1:3-Rückstand schaffte der FSV noch den 3:3-Ausgleich, musste aber kurz vor Schluss das 3:4 durch Andreas „Zecke“ Neuendorf hinnehmen. Als zweifacher Rathenower Torschütze zeichnete sich Vincenzo Ferrera aus, der in der Hinrunde verletzungsbedingt nur zu drei Kurzeinsatzen kam. Den dritten Treffer besorgte Neuzugang Hakan Cankaya.
Im Testspiel bei der U23 von Hertha BSC unterlag Optik knapp mit 3:4. Nach einem 1:3-Rückstand schaffte der FSV noch den 3:3-Ausgleich, musste aber kurz vor Schluss das 3:4 durch Andreas „Zecke“ Neuendorf hinnehmen. Als zweifacher Rathenower Torschütze zeichnete sich Vincenzo Ferrera aus, der in der Hinrunde verletzungsbedingt nur zu drei Kurzeinsatzen kam. Den dritten Treffer besorgte Neuzugang Hakan Cankaya.

Leider standen krankheits- und berufsbedingt nur 13 Aktive zur Verfügung. Trotz der Niederlage war Ingo Kahlisch mit seinem Team zufrieden. Zwar hatten die Rathenower nach sechs Minuten eine Möglichkeit, als Dejan Kalan und Patrick Richter abgeblockt wurden, ansonsten dominierte Berlin die Anfangsphase deutlich. Mit Glück und Geschick überstand der FSV diese. Nach etwa 25 Minuten fingen sich die Gäste, ließen mit konzentrierter Abwehrarbeit kaum noch etwas zu. Gegen das 4-3-2-1 fanden die Hauptstädter selten ein Mittel. Erst in der 41. Minuten gelang ihnen das 1:0, als Kevin Stephan nach einem Steilpass per Heber erfolgreich war.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Optik mehrere gute Angriffe über außen, versäumte aber den Abschluss. Besser machte es Vincenzo Ferrera, der nach einem tollen Pass von Ekin Gündogdu den herauseilenden Tom Schmidt überwand. Kurz darauf beinahe die Führung, als Hakan Cankaya im letzten Moment abgeblockt wurde. Stattdessen ging Hertha nach knapp einer Stunde wieder in Führung. Fabian Lamotte traf nach einem Eckball aus Nahdistanz. In der 63. Minute die einzige umstrittene Szene des Spiels: Aus stark abseitsverdächtiger Position machte Terrence Boyd das 3:1. Alle Proteste halfen nichts, Schiedsrichter Daniel Siebert blieb bei seiner Entscheidung. Gleich darauf hätte Boyd die Entscheidung erzielen müssen, als er Felix Baitz schon ausgespielt hatte dann aber vor dem leeren Tor verstolperte.

Das rächte sich umgehend. Im direkten Gegenzug kam der Ball über Patrick Richter, Vincenzo Ferrera und Dejan Kalan zu Hakan Cankaya, der technisch gekonnt seinen ersten Treffer für Rathenow erzielte. Und noch einmal durften die fünf Optik-Fans unter den 20 Zuschauern jubeln. Zehn Minuten vor Schluss machte Vincenzo Ferrera von halblinks den Ausgleich, wobei sein Schuss noch leicht abgefälscht und damit unhaltbar wurde. Dass es für die Hertha-Bubis noch zum Sieg reichte, hatten sie ihrem ältesten Spieler, Andreas Neuendorf, zu verdanken. "Zecke" reagierte in der 84. Minute im Strafraum am schnellsten und schoss den Ball ins rechte Eck.

"In Anbetracht der Umstände bin ich zufrieden. Bis auf die Anfangsphase haben sich die Jungs sehr ordentlich präsentiert. Heute hat man deutlich gesehen, dass Hakan Cankaya ein Gewinn ist und uns weiterhelfen wird", resümierte ein entspannter Ingo Kahlisch.

Aufstellung: Baitz – Aslan, Wilcke, Scholz, Tröger – Cankaya, Leroy, Streisel (46. Ferrera) – Gündogdu, Kalan – Richter (85.Sengespeick)