AM SAMSTAG GEGEN UNIONS RESERVE
Schlusslicht Ludwigsfelde erkämpfte sich bei Union vor kurzem immerhin ein 2:2. Dazu wird aber vor allem mehr Stabilität in der Defensive nötig sein, denn mit Kiyan Soltanpour haben die Köpenicker unter anderem den derzeit Vierten der Torjägerliste in ihren Reihen. Das Fachorgan "Fuwo" meinte zwar in der Saisonvorschau, der Aufsteiger könnte auf Anhieb an der Tabellenspitze mitspielen, das scheint dann aber doch etwas gewagt. Schließlich handelt es sich um ein echtes Ausbildungsteam. Der "Oldie" der Mannschaft schnürte auch schon für Optik die Töppen. Und dieser Murat Turhan ist als einziger "schon" 23 Jahre. Dennoch ist so eine Reserveelf immer eine Wundertüte. Man weiß nie, wer vom Profikader noch dazustößt.
Mit derlei personellen Überraschungen kann Ingo Kahlisch derzeit leider nicht aufwarten. Der Kader dürfte genauso aussehen, wie gegen Dynamo. Offen ist nur, wer von den 16 zu Beginn aufläuft. Es gibt zwar Licht am Ende des Tunnels, aber dieses Tunnelende ist noch ein Stück weit entfernt. Seit Montag befinden sich Mario Delvalle und Vincenzo Ferrera wieder im Training. Ein Einsatz schon am Wochenende ist aber definitiv noch nicht möglich.
Zwei Neuerungen gibt es in dem von Sonntag auf Samstag vorverlegten Spiel für den FSV. Erstmals treten die Rathenower auf dem Sportplatz Bruno-Bürgel-Weg unweit vom S-Bahnhof Oberspree an. Und neu für die Mannschaft ist auch der Unparteiische. Stefan Herde aus Dresden wird ab 14 Uhr sein erst zweites Oberligaspiel leiten. Die Fans treffen sich wieder um 11 Uhr am Hauptbahnhof.