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LANDESPOKAL

ERSTE POKALRUNDE IN ZEHDENICK

„Wenn man Pokalsieger werden will, muss man in Zehdenick damit anfangen. Wir werden niemanden unterschätzen. Ganz klar, Optik will in die nächste Runde.“ Ingo Kahlischs Zielstellung für die Erste Runde im Brandenburger Landespokal ist klar. Mit dem Ernstnehmen des Gegners dürften die Rathenower auch gut beraten sein...
„Wenn man Pokalsieger werden will, muss man in Zehdenick damit anfangen. Wir werden niemanden unterschätzen. Ganz klar, Optik will in die nächste Runde.“ Ingo Kahlischs Zielstellung für die Erste Runde im Brandenburger Landespokal ist klar. Mit dem Ernstnehmen des Gegners dürften die Rathenower auch gut beraten sein...

Natürlich liegt die Favoritenrolle beim Oberligisten. Wenn es gegen den letztjährigen Siebenten der Landesklasse Nord (62:39 Tore, 47 Punkte) geht, bleibt das nicht aus. Aber der Gastgeber bewies bereits, dass im Pokal vieles möglich ist. Ebenso wie der FSV kam auch Zehdenick in der letzten Saison bis ins Achtelfinale. Außerdem holte man in der Sommerpause gleich elf neue Spieler. „Mittelfristig wollen wir in die Landesliga“, hieß es beim Gastgeber, was angesichts der Personalpolitik vielleicht sogar ein wenig untertrieben ist.

Wenn Schiedsrichter Daniel Harting die Partie am Sonnabend um 15 Uhr freigibt, könnte es zu einem interessanten Stürmerduell kommen. Wer wird erfolgreicher? Philipp Pfefferkorn vom SV 1920 oder Namensvetter Daniel von Optik? Fans, die diese Entscheidung live verfolgen wollen, finden sich kurz vor 11 Uhr am Hauptbahnhof ein.

Obwohl am Wochenende also das nächste Pflichtspiel ansteht, müssen sich die Verantwortlichen des FSV Optik immer noch mit dem Spiel gegen Ankaraspor beschäftigen. „Gleich drei Zusatzberichte hat Herr Rohde verfasst. Der Höhepunkt: Ordnung und Sicherheit sind in Rathenow nicht gewährleistet, er wäre von Zuschauern bedrängt worden! Dagegen müssen wir uns wehren. Deshalb werden wir als Verein jetzt vor das Sportgericht gehen und das Ganze in einer mündlichen Verhandlung klären“, so Trainer Ingo Kahlsich. Nachdem er anschließend noch einmal betonte, dass damit der sportliche Sieg der Hauptstädter keinesfalls in Frage gestellt werden soll, ging sein Blick nach vorn.

In der Baubesprechung am Montag fiel nämlich eine wichtige Entscheidung. In den nächsten Tagen wird die Sprinkleranlage installiert. Gleichzeitig wird der Platz wie vorgesehen verschoben und die neuen Tore kommen.