0:1 GEGEN TEBE'S A-JUNIOREN
Der Anfang gestaltete sich sehr schwungvoll. Bereits nach vier Spielminuten verhinderte erst Tormann Bünyamin Örzsarlan gegen einen Freistoß von Ekin Gündogdu und nach der anschließenden Ecke die Latte gegen Leon Hellwig die Führung der Hausherren. Nach elf Minuten war es erneut der Berliner Schlussmann, der seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahrte, Absender war diesmal Patrick Richter.
Im direkten Gegenzug zeigte dann der Veilchen-Nachwuchs, dass auch er Fußball zu spielen versteht. Schnell und direkt wurde der Konter vorgetragen und landete auch im Tor, jedoch Abseits. Danach durfte sich wieder Örzsarlan auszeichnen. Mit einer starken Parade entschärfte er zunächst einen Kopfball von Mario Manuel Delvalle Silva (16.) und fünf Minuten darauf verkürzte er gegen Ekin Gündogdu den Winkel.
In der Folge stellten sich die spritzigen Berliner besser auf die Offensivbemühungen des FSV ein. Überfallartig leiteten sie dann ihre Gegenstöße ein. Ihre beste Chance vereitelte Felix Baitz, der beim Schuss von Philippas Keramidis reaktionsschnell die Arme hochriss.
Im zweiten Durchgang bekamen die rund 50 Zuschauer weiterhin ein interessantes Spiel zu sehen. Aber auch bedingt durch etliche Wechsel auf beiden Seiten hielt der Spielfluss nicht durchgängig an. Für Rathenow vergaben Benjamin Wilcke (64. aus vollem Lauf daneben, 72. Örzsarlan zur Ecke), Tim Berger (73. aus 25 Metern daneben) und Vincenzo Ferrera, nach nach schöner Kombination über Patrick Richter und Leon Hellwig, der nach 77 Minuten den Ball nicht richtig traf.
TeBe fand zweimal in Felix Baitz seinen Meister. In der 50. Minute hielt er den Schuss von Philippas Keramidis und nach einer Stunde lief er Ricky Djan den Ball ab. Das Tor des Tages fiel dann zehn Minuten vor dem Ende. Nach einem Querpass von Marco Behnert stand Thomas Kruschke frei und netzte ein. Den letztlich verdienten Ausgleich schafften die Havelländer nicht mehr, obwohl sie durch Vincenzo Ferrera (85.) und Sascha Tröger (90.) noch zu Gelegheiten kamen.
Ingo Kahlisch konnte mit der Niederlage leben: „Es war eine sehr gute Trainingseinheit gegen einen sehr guten Gegner, auch wenn wir zu viel zugelassen haben. Gefreut hat mich, dass Tim Berger und Ekin Gündogdu wieder spielen konnten.“ (R.L.)
Aufstellung: Baitz – Aslan, Gouhari (46. Leroy), Delvalle Silva (60. Berger), Tröger – Puhlmann (46. Zielke), Hellwig – Streisel (57. Pfefferkorn), Gündogdu (46. Wilcke), Ferrera - Richter