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SPIELBERICHT

LETZTES AUFGEBOT SCHLÄGT SICH ACHTBAR

Nach gerade mal zwei Trainingseinheiten und mit nur zwölf einsatzbereiten Feldspielern schlug sich Optik Rathenow im ersten Test sehr achtbar. Gegen Drittligist Hansa Rostock hielten die Rathenower phasenweise gut mit. Dass es am Ende eine 0:2-Niederlage gab, störte niemanden der 700 Besucher.
Daniel Pfefferkorn wird von Hansa-Verteidiger Michael Wiemann gestoppt.
Nach gerade mal zwei Trainingseinheiten und mit nur zwölf einsatzbereiten Feldspielern schlug sich Optik Rathenow im ersten Test sehr achtbar. Gegen Drittligist Hansa Rostock hielten die Rathenower phasenweise gut mit. Dass es am Ende eine 0:2-Niederlage gab, störte niemanden der 700 Besucher.

Den ersten Aufreger gab es nach drei Minuten. Als sich Hendrik Großöhmichen bei einem Pressschlag so schlimm verletzte, dass er sofort ins Krankenhaus gefahren werden musste. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass nichts gebrochen war. Das erste sportlich Ausrufezeichen setzte Radovan Vujanovic, dessen Freistoß nach einer Viertelstunde Martin Sengespeick gut parierte. Auf der Gegenseite verfehlte Daniel Pfefferkorn per Kopf. Ein weiteres Mal auszeichnen konnte sich Martin Sengespeick beim Schuss von Sergej Evljuskin aus vollem Lauf. Kurz vor der Pause noch je eine Chance: Dejan Kalans Lupfer wurde noch zur Ecke abgefälscht. Und dem Treffer von Marcel Schied verweigerte Schiedsrichter Robert Wessel aus Berlin wegen Abseits die Anerkennung.

In der zweiten Halbzeit kam der FSV kaum noch vors gegnerische Tor. Während Hansa sechsmal wechselte, standen Ingo Kahlisch kaum Alternativen zur Verfügung. Nicht nur, dass mit Mario Manuel Delvalle Silva, Ekin Gündogdu und Vincenzo Ferrara drei der sechs Neuzugänge fehlten. Mehrere Urlauber steigen erst im Laufe der Woche ein. Außerdem fielen Sasan Gouhari und Dogukan Topuz „Montezumas Rache“ zum Opfer. Mit zunehmender Spielzeit wurde Rathenow immer weiter nach hinten gedrängt, verteidigte sich aber recht geschickt. Erst nach 66 Minuten brach Enrico Neitzel nach Vorarbeit von Tobias Jänicke den Bann. Zehn Minuten vor dem Ende die letzte Gelegenheit der Optiker, als Daniel Pfefferkorn aus dem Lauf vorbeischoss. Nach dem einzigen Fehlpass der Hintermannschaft war Neitzel in der 84. Minute ein zweites Mal erfolgreich.

Ingo Kahlisch zeigte sich nach dem Spiel „sehr zufrieden. Mit dem quasi letzten Aufgebot angetreten kann man den Jungs nur ein Riesenkompliment machen. Die neu zusammengestellte Abwehr hat taktisch sehr geordnet gespielt. Ansonsten möchte ich so einen Test natürlich nicht überbewerten.“

Optik: Sengespeick (46. Baitz) – Leroy, Scholz, Wilcke – Becker, Tröger, Puhlmann (66. Streisel), Kalan, Müller – Richter, Pfefferkorn (89. Sengespeick)

Hansa: Kerner (46. Hahnel) – Langen, Wiemann, Schyrba (46. Gusche), Pelzer (46. Lange) – Jänicke, Großöhmichen (6. Evljuskin), Pannewitz, Lartey (46. Becker) – Schied (46. Neitzel), Vujanovic (46. Bolivard)