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SPIELBERICHT

SCHWACHE ABWEHRLEISTUNG GEGEN SACHSENHAUSEN

Bei Tus Sachsenhausen setzte es heute eine 3:5-Niederlage. Und das, obwohl Optik - ohne den magenkranken Patrik Scholz - früh in Führung ging und das Spiel über weite Strecken bestimmte. Aber im weiteren Verlauf leisteten sich die Rathenower im Spielaufbau und in der Abwehr immer wieder katastrophale Aussetzer, die die Hausherren geschickt zu nutzen wussten und am Ende verdient als Sieger vom Platz gingen ließen.
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Verzweiflung nicht nur bei Jerome Leroy - defensiv lief nicht viel zusammen beim FSV
Bei Tus Sachsenhausen setzte es heute eine 3:5-Niederlage. Und das, obwohl Optik - ohne den magenkranken Patrik Scholz - früh in Führung ging und das Spiel über weite Strecken bestimmte. Aber im weiteren Verlauf leisteten sich die Rathenower im Spielaufbau und in der Abwehr immer wieder katastrophale Aussetzer, die die Hausherren geschickt zu nutzen wussten und am Ende verdient als Sieger vom Platz gingen lie (N.R.)

Es begann programmgemäß. Zwar hatten die Gastgeber durch Paul Roller die erste Möglichkeit. Doch schon in der achten Minute traf Saman Gouhari nach Doppelpass mit Till Wedemann zum 0:1. Als Tim Berger nach knapp 20 Minuten eine Flanke so unglücklich abfälschte, dass das Leder Kevin Köhn vor die Füße fiel, stand es plötzlich 1:1. In der 25. Minute gelang Paul Roller per Konter die Führung für Sachsenhausen. Im Gegenzug hätte es schon wieder „klingeln“ müssen. Doch Daniel Pfefferkorn, Saman Gouhari und Tim Berger scheiterten an Nick Schrobback. Stattdessen traf Kevin Köhn zum 3:1, als nach einem Freistoß von Alexander Weiss kein Abwehrspieler mitlief. Dabei blieb es bis zur Pause, da sowohl Andre Zielke als auch Tim Berger ihre Kopfbälle knapp übers Tor setzten.

Ging es in der ersten Halbzeit bei Optik meist über rechts, verlagerte sich die Partie nun auf die linke Seite, wo sich vor allem Sven Becker immer wieder freilief. Ein erstes Solo von ihm schloss Till Wedemann mit einem Direktschuss ab, bei dem nur wenige Zentimeter zum Erfolg fehlten. Den hatte nach einer Stunde Daniel Pfefferkorn, als er einen mustergültigen Pass von „Becke“ nur noch ins Netz schieben musste. Optik wollte nun den Ausgleich, vernachlässigte aber total die Defensive. So erhöhten die Oranienburger Vorortler durch Stefan Elor (64.) und Martin Pilz (69.) auf 5:2.

Anerkennswert, dass die Rathenower weiter ihr Spiel durchzogen. Erneut war es Sven Becker, der sich gut durchsetzte. Seine Hereingabe wurde von Robert Wiesner hervorragend pariert. Sein Problem: Er war Abwehrspieler und kein Torwart. So gab Schiedsrichter Sandro Tochtenhagen aus Strausberg Strafstoß. Mathias Lettow verwandelte zum 5:3. Da waren noch 18 Minuten zu spielen und der FSV wurde immer überlegener. Doch klarste Gelegenheiten wie die von Till Wedemann, der frei vor dem Kasten über die Latte lupfte, wurden vergeben.

So konstatierte Mathias Lettow: „Gegen einen bissigen Gegner haben Einsatz und Aggressivität bei uns gestimmt. Gelaufen sind alle gut. Aber hinten waren wir völlig indiskutabel. So ist die Niederlage verdient. Der Schuss vor den Bug kommt vielleicht rechtzeitig.“

Den nächsten Test, bei dem dann wieder Ingo Kahlisch an der Linie stehen wird, gibt es am Mittwoch Abend. Ab 18.30 Uhr kommt es im Lilienthal-Stadion zum Kreisderby zwischen SV Rhinow/Großderschau und Optik Rathenow. Am Wochenende gibt es dann gleich zwei Partien. Am Freitag um 18 Uhr gastieren die gerade in die Bundesliga aufgestiegenen A-Junioren von Tennis Borussia am Vogelgesang. Und am Samstag fährt Optik zum Ligarivalen FSV Luckenwalde. Dort ertönt der Anpfiff um 14 Uhr. (D.N.)

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Tore:
0:1 Gouhari (8.)
1:1 Köhn (20.)
2:1 Roller (25.)
3:1 Köhn
3:2 Pfefferkorn (60.)
4:2 Elor (64.)
5:2 Pilz (69.)

Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow, T. Lettow – Gouhari (59. Müller), Leroy (59. Puhlmann), Zielke, Becker – Kalan – Wedemann, Pfefferkorn