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SPIELBERICHT

SCHWERE BEINE GEGEN STENDAL

Fast 200 Zuschauer kamen zum Testspiel des FSV Optik gegen Lok Stendal. Am Ende sahen sie eine verdiente 1:3-Niederlage des Oberligisten, dem nach dem strammen Vorbereitungsprogramm heute die Frische fehlte, um die hochmotivierten und quirligen Gäste in Bedrängnis zu bringen. In der Rathenower Abwehr gab mit Alper Korkut, der von Tükiyemspors A-Junioren kommt, ein weiterer Neuzugang seinen Einstand.
Thomas Lettow konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen
Fast 200 Zuschauer kamen zum Testspiel des FSV Optik gegen Lok Stendal. Am Ende sahen sie eine verdiente 1:3-Niederlage des Oberligisten, dem nach dem strammen Vorbereitungsprogramm heute die Frische fehlte, um die hochmotivierten und quirligen Gäste in Bedrängnis zu bringen. In der Rathenower Abwehr gab mit Alper Korkut, der von Tükiyemspors A-Junioren kommt, ein weiterer Neuzugang seinen Einstand.

Schon nach 45 Sekunden stand es 0:1. Ein brasilianischer Testspieler brachte die Altmärker mit einem noch abgefälschten Schuss in Führung. Die erste Rathenower Gelegenheit hatte Marten Müller nach einer Eingabe von Slim Jaballah. Nach 12 Minuten musste Lok-Keeper Stephan Boy gegen Jerome Leroy und Slim Jaballah klären. Die größte Gelegenheit vor der Pause hatte Dejan Kalan, dessen Schuss schon hinter der Linie schien. Der Schiedsrichterassistent zeigte jedoch weiter spielen an. Da auch Tim Bergers Knaller aus der Drehung am Tor vorbei flog, ging es mit einem Rückstand in die Kabine.

[img_li]OptikBilder/Saison09_10/Newsbilder09_10/test_op_stendal_gerangel.jpg[/img_li]Für ein Testspiel ging es teilweise recht ruppig zur Sache. Foto: Kay Harzmann

Aus der Pause kam Optik wesentlich agiler. Zunächst zeigte Boy eine Klasseparade gegen Patrik Scholz. In der 51. Minute dann doch das 1:1: Nach einem Freistoß verpasste Tim Berger das Leder. Aber Andre Zielke stand richtig und köpfte ins Netz. Unmittelbar nach dieser Szene war zu erkennen, warum Rathenow das Spiel verlor. Die gedanklich schnelleren Gäste schlugen sofort zurück. Zunächst lupfte Jörn Schulz zum 1:2 ins lange Eck und 60 Sekunden später bediente Chu-Chu bei einem Konter seinen mitgelaufenen Landsmann Rodigo, der mühelos auf 1:3 erhöhte.

Anschließend passierte 20 Minuten lang nichts. Erst in der Schlussviertelstunde gab es wieder Torgelegenheiten. Die größte für die Gäste hatte Sven Körner, der bei einem Solo allein vor Martin Sengespeick scheiterte. Für die Rathenower verfehlten erst Tim Berger und dann Daniel Pfefferkorn freistehend per Kopf.

So musste Ingo Kahlisch anerkennen: „Stendal war aggressiver und immer einen Schritt schneller, der Sieg war verdient. In der dritten Vorbereitungswoche fällt man meistens in ein Leistungsloch. Wir werden in Ruhe weiterarbeiten."

Die nächste Partie bestreitet der FSV am Samstag. Die Reise geht an die Müritz zum Mecklenburgischen Verbandsligisten SV Waren 09. Der Anstoß hier erfolgt bereits um 13 Uhr.

Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow, Korkut (46. Zielke) – Gouhari (41. Jahn), Jaballah, Scholz, Müller (46. T. Lettow), Becker – Leroy (46. Pfefferkorn) – Kalan