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ZWEITE

DIE ZWEITE HOLT DEN POTT!

Glückwunsch an unsere Zweite! Mit einem glücklichen 3:1-Sieg gegen Blau-Weiß Wusterwitz hat Peter Oberschmidts Rasselbande den Kreispokal gewonnen und darf somit in der kommenden Saison im Brandenburger Landespokal antreten. Am Ende wurde die Mannschaft mit dem Pokalsieg also doch noch für die Bemühungen der letzten Monate und den verpassten Aufstieg entschädigt.
Glückwunsch an unsere Zweite! Mit einem glücklichen 3:1-Sieg gegen Blau-Weiß Wusterwitz hat Peter Oberschmidts Rasselbande den Kreispokal gewonnen und darf somit in der kommenden Saison im Brandenburger Landespokal antreten. Am Ende wurde die Mannschaft mit dem Pokalsieg also doch noch für die Bemühungen der letzten Monate und den verpassten Aufstieg entschädigt. (N.R.)

Eigentlich schien nach den Platzierungen beider Mannschaft der Ausgang fast klar. Denn als Tabellenzweiter der Kreisliga sollte Optik Favorit für dieses Spiel sein. Doch gerade gegen Wusterwitz hatte der FSV Optik so seine Probleme, denn die Blau-Weißen konnten den FSV in der Meisterschaft gleich zweimal schlagen. Diese Punkte fehlten den Rathenowern am Ende zum Aufstieg.

Bei guten äußeren Bedingungen in Klein Kreutz sahen die gut 150 Zuschauer eine spannende Partie, in der Wusterwitz den besseren Start hatte. Der FSV wirkte unsortiert und die Blau-Weißen nutzten die Zuordnungsprobleme der Rathenower Defensive zu Torchancen. Gerade der agile Martin Günther wirbelte den FSV mit seine Dribblings gehörig durcheinander und in der 14. Minute lag die Führung für Wusterwitz in der Luft. Optik-Keeper Andreas Behrendt war aber hellwach und meisterte mit einem Reflex diese Situation noch.

Erst ab der 20. Minute kam der FSV besser ins Spiel. Andreas Kracht lief nach einem guten Zuspiel allein in Richtung Wusterwitzer Tor, doch sein Schuss mit dem linken Fuß war für Keeper Christian Brüggmann keine Gefahr. In der 32. Minute die beste Chance für den FSV. Stephan Lutz legte für Andreas Kracht auf, die Direktabnahme knallte an die Querlatte, nachdem der Keeper noch mit den Fingerspitzen dem Ball eine Richtungsänderung gab. Keine Minute später gelang dem FSV die Führung. Lukas Renne köpfte einen Eckball auf Saman Al-Gaaf und der traf per Kopf zum 1:0. Nun sollte es im Spiel des FSV ruhiger werden, doch man sah sich getäuscht. Ein lang geschlagener Ball der Wusterwitzer brachte Gefahr, denn die Optik-Abwehr agierte zu leichtsinnig. Thomas Fischer (38.) schaltete am schnellsten und erzielte mit einem Flachschuss den 1:1-Halbzeitstand.

Im zweiten Spielabschnitt begann der FSV Optik II mit mehr Konzentration. Wusterwitz zog sich mehr und mehr zurück. In der Spielanlage der Rathenower waren jedoch zu viele Ungenauigkeiten. Mal kam eine Flanke zu lang, mal wurde aus aussichtsreicher Position zu überhastet der Torerfolg gesucht. So musste eine Einzelleistung für die Führung sorgen. Lukas Renne (60.) nahm den Ball im Lauf direkt und schmetterte ihn unhaltbar zum 2:1 ins lange Eck.

Danach wechselte der FSV auf zwei Positionen. Mit Martin Filip und Mario Höffler sollten die Außenbahnen noch mehr belebt werden, was zunächst auch gelang. Wusterwitz erholte sich aber nach und nach, war sogar feldüberlegen. Der FSV zog sich weit zurück, wollte die Führung nur noch verteidigen. Dann gab es einige Schnitzer in der Optik-Abwehr, die fast den Ausgleich für Wusterwitz bedeuteten. Saman Al-Gaaf vertändelte den Ball und Thomas Fischer (72.) hatte den Ausgleich auf dem Fuß. Andreas Behrendt musste sein ganzen Können zeigen und bewahrte den FSV vor dem Treffer.

Auch in der Folgezeit drängte Wusterwitz auf das Tor. Mit Glück und Geschick überstand der FSV Optik die Drangperiode und konnte sich zum Ende vom Dauerdruck der Blau-Weißen befreien. In der 90. Minute fiel die endgültige Entscheidung. Nach einem Freistoß, Stefan Timm wurde an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt, schoss Sebastian Holtkamp den Ball an den Pfosten. Das Leder kam wieder in die Strafraummitte und Stephan Wedlich vollendete zum 3:1-Endstand.

Am Ende gewann der FSV Optik II dieses dramatische Endspiel mit 3:1 Toren glücklich und wurde mit dem Pokalsieg doch noch für die Bemühungen der letzten Monate entschädigt. (P.O.)

Tore:
1:0 Al-Gaaf (32.)
1:1 Fischer (38.)
2:1 Renne (60.)
3:1 Wedlich (90.)