1:0-ERFOLG IN LICHTERFELDE
Dogukan Topuz und Tim Berger zielten in der Anfangsphase zu hoch. Die erste klare Gelegenheit hatte Mathias Lettow, dessen Kopfball in der 15. Minute Tolga Akman auf der Linie klärte. Optik blieb am Drücker, zeigte eine Klasseleistung. Bei dem schnellen Spiel über die Flügel wussten sich die Gastgeber oft nur mit Fouls zu helfen. Aus einem der zahlreichen von Schiedsrichter Stefan Sauerzweig aus Eickendorf verhängten Freistöße entstand der entscheidende Treffer. Patrik Scholz brachte den Ball in der 28. Minute scharf nach innen. Andre Zielke spritzte dazwischen und verlängerte unerreichbar für Hakan Baran ins linke Eck.
Erst nach einer halben Stunde wurde der Lichterfelder FC gefährlich. Das war dann aber auch gleich eine hundertprozentige Chance. Cenk Karakaya kam im Konter zum Abschluss. Thomas Lettow rettete auf der Linie. Danach spielte bis zur Pause nur noch der FSV. Mathias Lettow traf in der 33. Minute per Kopf ins Netz. Da er sich dabei aufgestützt hatte, zählte der Treffer nicht. Kurz vor dem Wechsel ein toller Direktschuss von Sven Becker; knapp übers Tor.
Nach der Pause wirkten die Hauptstädter wesentlich entschlossener. Mit der Hereinnahme von Adem Öztürk und vor allem Tony Ullrich ergaben sich auch Chancen. Martin Sengespeick stand nun mehr und mehr im Mittelpunkt. Nach einer Stunde reagierte er stark gegen Lars Vilsvik. In der 74. Minute parierte Martin gleich zwei Volleyschüsse von Tony Ullrich. Im Gegenzug eine Kontermöglichkeit für Daniel Pfefferkorn, der aus vollem Lauf vorbei schoss.
Am Ende kamen die Südberliner zu zahlreichen Ecken, die allerdings gegen eine gut gestaffelte Optik-Abwehr nichts einbrachten. In der 86. Minute hatten die Rathenower das Glück des Tüchtigen. Adem Öztürk kam frei zum Kopfball, bekam jedoch nicht genug Druck hinter den Ball, so dass Martin Sengespeick halten konnte. Nach dreiminütiger Nachspielzeit durften die rund 30 Optik-Fans unter den 241 Zuschauern jubeln.
„Glückwunsch an das Team.“ meinte Ingo Kahlisch. „Ich habe eine sehr gute erste Halbzeit gesehen. Jetzt wo der Druck weg ist wollen wir uns spielerisch immer weiter verbessern. Nach der Pause wurden wir wie erwartet stark beschäftigt. Manchmal hatten wir ein Quäntchen Glück. Aber insgesamt war der Sieg verdient.“
Das nächste Spiel bestreitet Optik Rathenow bereits am Mittwoch. Dabei handelt es sich um den dritten Versuch, das Heimspiel gegen Germania Schöneiche auszutragen. Der Anpfiff erfolgt um 17.30 Uhr. Nicht dabei sein wird Dogukan Topuz, der gegen den LFC seine fünfte Gelbe Karte erhielt.(D.N.)
Tor: 0:1 Zielke (28.)
Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow, T. Lettow – Gouhari, Leroy, Zielke (G), Scholz, Becker – Topuz (G / 67. Pfefferkorn), Wedemann (90. Yazici / G)