SocialMedia Fanshop
SPIELBERICHT

AUCH DEN ZWEITEN TEST VERLOREN

Auch im zweiten Testspiel kassierte Optik eine Niederlage. Bei Lok Stendal hieß es am Ende 0:2. Wie schon gegen Stahl Brandenburg ließen die Rathenower vor allem in der ersten Halbzeit klarste Chancen aus. Auf dem glatten, aber bespielbaren Rasenplatz musste Ingo Kahlisch auf die leicht angeschlagenen Tim Berger und Patrik Scholz verzichten. Dafür kam Dirk Szabo nach sechsmonatiger Verletzungspause zu seinem ersten Einsatz.
Im Test vor sechs Monaten lief es besser - Optik gewann 4:2. Archivfoto: Heike Wilisch
Auch im zweiten Testspiel kassierte Optik Rathenow eine Niederlage. Bei Lok Stendal hieß es am Ende 0:2. Wie schon gegen Stahl Brandenburg ließen die Rathenower vor allem in der ersten Halbzeit klarste Chancen aus. Auf dem glatten, aber bespielbaren Rasenplatz des Stendaler Leichtathletikvereins musste Ingo Kahlisch auf die leicht angeschlagenen Tim Berger und Patrik Scholz verzichten. Dafür kam Dirk Szabo nach sechsmonatiger Verletzungspause zu seinem ersten Einsatz.

Nach zehn Minuten hatte das Team den Gegner komplett im Griff. Nahezu jeder Feldspieler durfte Lok-Torhüter Stephan Boy berühmt schießen. Sven Becker per Freistoss, Daniel Pfefferkorn aus der Drehung, Ali Avcioglu nach Paß von Norikazu Sakata, Daniel Pfefferkorn mit einem Kopfballaufsetzer und vor allem Andre Zielke völlig frei zum Kopfball kommend - immer hatte Boy eine Hand am Ball.

Ohne überhaupt gefährlich vor das Optiktor zu kommen, ging der Gastgeber 60 Sekunden vor der Pause in Führung. Dirk Szabo rutschte als letzter Mann aus, so das Sven Körner frei durchlaufen konnte.

Nach den zahlreichen Wechseln brauchte der FSV diesmal nicht so lange, um wieder ins Spiel zu finden. In der 53. Minute gelang Daniel Pfefferkorn nach einem lang gezogenen Freistoß endlich ein Treffer. Doch der Assistent hatte, warum auch immer, die Fahne oben. Abseits konnte es jedenfalls nicht sein, und ein Foul war auch nicht zu erkennen.

Insgesamt gab es aber in den zweiten 45 Minuten ein wesentlich verteilteres Spiel. Besonders der junge Benedikt Nellessen brachte die Optikabwehr immer wieder in Bedrängnis. Einmal parierte Lukas Hesse hervorragend, einmal versagten dem Stendaler die Nerven. Dazwischen hatte er in der 64. min mit einer feinen Einzelleistung das 2:0 erzielt.

"Man sieht, dass wir Freitag und heute sehr hart trainiert haben." meinte Ingo Kahlisch, um anzufügen: "Es war nur ein Test. Dennoch bin ich unzufrieden. Aus so vielen klaren Chancen müssen wir auch mal ein Tor machen. Darüber werden wir in der nächsten Woche reden." Aber nicht nur reden werden die Optiker, sondern auch spielen. Bevor es ins Trainingslager nach Calla Millor geht, trifft der FSV am Dienstag ab 18.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Vogelgesang auf die A-Junioren von Tennis Borussia. (D.N.)

Aufstellung: Sengespeick (46.Hesse) - Leroy, Szabo (46. M. Lettow), T. Lettow - Gouhari (46.Jahn), Yazici (62.Aslan), Sakata, Zielke, Becker (62.Puhlmann) - Avcioglu, Pfefferkorn (62.Kalan)

Tore:
1:0 Körner (44.)
2:0 Nellessen (64.)