NIEDERLAGE IM ERSTEN TEST
Norikazu Sakata prüfte Torhüter Christoph Böhm aus spitzem Winkel, den anschließenden Eckball köpfte Tim Berger an die Lattenunterkante. Da waren gerade vier Minuten gespielt. Weiter ging es mit Einbahnstraßenfussball. Gegen die ständig mit acht Mann im und vor dem eigenen Strafraum stehenden Brandenburger war es schwer durchzukommen, Chancen ergaben sich dennoch. Daniel Pfefferkorn schoß vorbei, Patrik Scholz per Freistoß und Neuzugang Samet Yazici mit einem tollen Volleyschuss scheiterten am guten Böhm. Dem gegenüber stand lediglich ein Schuß von Florian Wegner übers Tor. Einmal musste auch Optiktorhüter Lukas Hesse eingreifen, als er das Leder nach einem Eckball aus dem Strafraum faustete.
Nach dem Wechsel wurde der FSV eiskalt erwischt. Das darf man wörtlich nehmen - bei klirrender Kälte schienen die fünf zur Pause eingewechselten Akteure noch nicht richtig warm. Zweimal nutzte das Maik Aumann, in der 49. min per Kopf und gleich darauf bei einem Konter. Da auch Stahl munter durchwechselte ging der Spielfluß nach und nach verloren. In den letzten 20 Minuten ruckte Rathenow noch mal an. Zweimal kam Ali Avcioglu über rechts - ohne Erfolg. Erst in der 82. min hatte Schiedsrichter Felix Burghardt, der ohne Verwarnung auskam, ein Tor zu notieren. Tim Berger war mit dem Kopf zum 1:2 erfolgreich. Kurz danach strich ein Distanzschuß von Michael Puhlmann ganz knapp über die Latte. So blieb es beim Erfolg für Stahl Brandenburg. (D.N.)
Aufstellung: Hesse (46.Sengespeick) - Leroy, T. Lettow, Berger - Gouhari(46.Aslan), Yazici(46. Jahn), Sakata(46.Puhlmann), Scholz, Becker - Kalan, Pfefferkorn(46.Avcioglu)