AUCH IM DRITTEN TEST VIELE GUTE ANSÄTZE
Besser kann man nicht starten: Optik hatte Anstoß und Luckenwaldes erste Ballberührung gab es, als Torwart Jasper Kühn das Leder nach dem 0:1 aus dem Netz holte. Nach exakt 35 Sekunden hatte Jamal Willrich die Rathenower mit einem wunderschönen Schuss von halblinks ins rechte Dreiangel in Führung gebracht.
Danach hatten die Blau-Gelben viel Ballbesitz, aber nicht viele Tormöglichkeiten. Simeon Hawwary hielt einmal aus dem Gewühl heraus und kurz darauf gegen den allein auf ihn zulaufenden Niklas Kaus. Das 1:1 resultierte aus einer zu kurz abgewehrten Ecke, Sofiene Janenne war per Abstauber erfolgreich.
In der zweiten Hälfte war es ähnlich, nur dass Optik bei seinen Gegenstößen nun gefährlicher war als Luckenwalde bei seinen gefühlt 75 Prozent Ballbesitz. Beinahe hätte Jamal Wittlich einen noch spektakuläreren Treffer als beim 0:1 erzielt. Sein Distanzvolleyschuss nach genau einer Stunde knallte an die Lattenunterkante und von dort vor die Linie.
Ousmane Sannoh (frei vor dem Keeper, gehalten und nach langem Solo knapp vorbei) hatte ebenfalls die erneute Führung auf dem Fuß. Die wäre in der Nachspielzeit dann fast auf der anderen Seite gefallen, aber der Pfosten rettete das Remis.
Insgesamt bekamen die Rathenower Anhänger unter den 116 Zuschauern viele gute Ansätze zu sehen. So darf es gerne weitergehen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag. Dann trifft Optik erneut auf ein Team aus der Regionalliga. Im Amateurstadion, nahe beim Berliner Olympiastadion gelegen, ist Hertha BSC II Gastgeber für den FSV. Diese Partie beginnt bereits um 12 Uhr.
Optik: Hawwary – Diallo, Gerlach (46. Reichenbach), Dogan, Donner (46. Saribas) – Solak, Aktürk (46. Leroy) – Willrich, Langner, Hot (46. Onu/89. Imeri) – Keles (46. Sannoh)
Tore:
0:1 Jamal Chinedu Willrich (1.)
1:1 Sofiene Rachid Janenne (24.)