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OBERLIGA

DER STATISTISCHE SAISONRÜCKBLICK

Wie jedes Jahr bieten wir hier noch einen kleinen Rückblick auf die vergangene Saison.
Nimmt man alle Punkt-, Pokal- und Freundschaftsspiele zusammen, bestritt Rathenow 51 Partien. 17 Siegen standen 21 Niederlagen gegenüber, 13 Spiele endeten unentschieden. Das Torverhältnis von 84:92 zeigt, wo das Manko lag: Der FSV war ganz vorne oft nicht gefährlich genug.

Die extremen Resultate gab es erwartungsgemäß in den Testspielen. Gleich die erste Partie Anfang Juli 2025 wurde gegen den BFC Dynamo mit 0:6 verloren, es blieb die höchste Niederlage. Ein 6:0-Erfolg bei Kloster Lehnin wurde noch vom 10:0 gegen Chemie Premnitz übertroffen.

Bei den Punktetreffen ging Optik viermal leer aus. Schon fast „traditionell“ die beiden Niederlagen gegen Angstgegner Neustrelitz. Auch Meister Tasmania holte sechs Punkte gegen Rathenow. Außerdem war gegen Hansa II und Siedenbollentin nichts zu holen. Aber es ging auch andersrum. Sowohl gegen Croatia als auch gegen Makkabi wurde die volle Punkteausbeute eingefahren, wobei letztere in beiden Spielen vier Tore gegen den FSV kassierten.

Tore ist auch das Stichwort für den nächsten Absatz. Drei Kicker schafften eine zweistellige Bilanz. Yohji Kore (23), Luka Zdep (15) und Chris Onu (10) erzielten die meisten Treffer. Insgesamt verteilen sich die 84 Tore auf 15 Schützen. Nimmt man nur die Pflichtspiele bleibt es unverändert. Kore mit 11 Punkt- und 2 Pokaltoren belegt Rang eins, Zdep (11/1) folgt dahinter.

Eine Besonderheit schaffte Ali Keles. In der Hinrunde noch beim BAK, sorgte er am Vogelgesang per Eigentor für die Rathenower Führung und traf in der zweiten Halbzeit für die Berliner. In der Rückrunde mühte er sich lange vergebens, ehe er in jedem der letzten vier Spiele erfolgreich war.

Zwischen Anfang Juli und Ende Mai liefen 42 Fußballer im Dress des FSV auf, viele allerdings nur als Testspieler. In Punktspielen wurden bei Rathenow 27 Aktive notiert. Das mag sich viel anhören, liegt aber noch deutlich unter dem Schnitt von 31 aller 16 Teams. Auf Rekordjagd war Absteiger Viktoria, bei 47 eingesetzten Spielern mangelte es definitiv nicht an der Masse.

Bei 2841 zahlenden Zuschauern (189 im Schnitt) blieb die Besucherzahl am Vogelgesang fast unverändert. Wirklich steigern konnte sich nur Fanprimus Lichtenberg, deren Schnitt sich von 762 auf 840 steigerte. Bemerkenswert, dass Meister Tasmania weniger Fans als im Vorjahr verzeichnete.

Zum Thema Fairplay. 60 Mal Gelb, 7 Mal Gelb/Rot und ein Platzverweis gab es für den FSV. Dabei war der Unterschied zwischen Hin- und Rückrunde extrem. Denn während man mit 46 Gelben, 5 Gelb-Roten und einer Roten Karte in die Winterpause ging, gab es im Frühjahr neben zwei Ampelkarten nur noch 14 Verwarnungen. Optik landete in dieser speziellen Wertung auf Rang 5. Fairstes Team war Hansa II (59/1/1), unfairstes der BAK (93/5/2).

Am letzten Spieltag gestalteten die Rathenower Fans eine schöne Choreographie zum Jubiläum. Wird in der kommenden Saison wieder eine fällig? Seit seiner Gründung hat der FSV Optik nun genau 1954 Pflichtspieltore geschossen. 46 sollten doch in 30 Punkt- und (hoffentlich) vielen Pokalspielen möglich sein.

In diesem Sinne: Auf geht`s, Optik!