STELLUNGNAHME ZUR AUFSTIEGSREFORM
Alle wollen eine Reform - doch wie? Die Initiative und die unterstützenden Vereine fordern eine Zusammenlegung von Ligen. Das hat auch Auswirkungen in der Oberliga bis hin zur Verbandsliga. Viele Vereine hätten das Nachsehen, müssten zwangsabsteigen und mal ganz davon abgesehen, wäre eine Zusammenlegung von Regionalligen nicht mehr „regional“. Das Konzept und der Name werden obsolet.
Aus diesem Grund spricht sich der FSV Optik Rathenow gegen die Pläne der Initiative und den über 54 Vereinen aus. Die Lösung können nur 5 Aufsteiger sein. Optik-Trainer Ingo Kahlisch verfasste dazu einen Brief an den NOFV-Verbandspräsidenten Herrmann Winkler.
Der Brief im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Winkler,
wir möchten Ihnen gerne nochmal unsere Ansicht bezüglich der Aufstiegsregelung "Meister müssen aufsteigen" mitteilen.
Es darf nicht sein, dass für einen zusätzlichen Aufsteiger aus der Regionalliga in die 3. Liga mehr als 50% der Oberliga- und 50% der Verbandsliga-Vereine in ganz Deutschland absteigen müssen.
Die Folgen wären eine absolute Katastrophe für den Amateurfußball.
Es heißt auch Regionalliga, da es sich um regionalen Fußball handelt. Eine Abschaffung unserer Regionalliga Nordost, hätte zur Folge, dass z.B. der Bremer SV gegen den FC Eilenburg spielen würde.
Wo wäre das noch regional?
Der DFB muss in der Lage sein, für einen Aufsteiger mehr, das nötige Geld und den Platz in der 3. Liga bereit zu stellen.
Vielen Dank.
Sportliche Grüße
Ingo Kahlisch