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OBERLIGA

ERST SPÄT IN SCHWUNG GEKOMMEN

Nach einem misslungenen Saisonstart hat sich Optik im Laufe der Hinrunde ans Tabellenmittelfeld heran gearbeitet. Ein kurzer Rückblick...
Foto: Michel Grabowski
Winterpause am Vogelgesang. Das heißt auch, Zeit für einen kleinen Rückblick. In der Oberliga stehen die Rathenower auf Rang 13, dem ersten möglichen Abstiegsplatz. Allerdings ist die Staffel so ausgeglichen wie selten zuvor. Ganz oben haben sich Tasmania und Lichtenberg 47 etwas abgesetzt, doch selbst die beiden Spitzenteams haben schon je drei Mal verloren.

Optik hat fünf Partien gewonnen, viermal die Punkte geteilt und ging siebenmal als Verlierer vom Platz. Als völlig misslungen muss der Saisonstart bezeichnet werden. Nach drei Pleiten gelang zwar ein überraschender Punkt in Mahlsdorf, es folgten aber zwei weitere Niederlagen. Sechs Spiele, ein Punkt: Letzter – es sah düster aus im Havelland. Doch dann zahlte sich die Geduld mit der jungen Truppe aus. Schritt für Schritt arbeitete man sich an die Nichtabstiegsplätze heran.

Soll der Klassenerhalt gelingen, muss der FSV wohl vor allem zu Hause mehr punkten. Erst im letzten Heimspiel gelang gegen Viktoria der erste Heimsieg. Mit fünf Punkten (aus allerdings erst sieben Partien) ist Rathenow in einer separaten Heimtabelle Letzter. Ganz anders sieht es auswärts aus. Die treuesten Fans, die ihre Mannschaft überall hin begleiteten, durften schon vier Erfolge bejubeln. Rang Vier bedeutet das in der Auswärtstabelle.

Verbesserungswürdig ist in jedem Fall auch das Fairplay. Zuallererst natürlich bei den Spielern selbst. Fünf Gelb-Rote Karten und ein Platzverweis sind einfach zu viel. Und bei aller berechtigten Kritik, viele der Karten waren berechtigt.

Außerdem geht es in diesem speziellen Fall nicht allein um Optik. Allgemein, und von mehreren Vereinen in einem Brief an den NOFV angesprochen, kamen Strafen seitens der Referees zu oft und zu schnell. Regelmäßige Oberligabesucher bestätigen ausnahmslos, dass die Spiele nicht unfairer geworden sind. Trotzdem stieg allein in der Nordstaffel die Zahl der Gelben Karten bei gleicher Anzahl der Begegnungen um 119!

Zum Schluss noch ein paar statistische Angaben. Nimmt man Punkt-, Pokal- und Freundschaftsspiele zusammen, trat Optik Rathenow vom 2. Juli bis zum 7. Dezember zu 32 Partien an. Dabei gab es 11 Siege, fünf Remis und 16 Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 58:70. Inklusive Testspielern wurden dabei 39 Kicker eingesetzt. Joshua Bateman war als einziger immer dabei. Die besten Torschützen waren Luka Zdep und Yohji Kore, die es jeweils auf 7 Pflichtspieltore brachten.

Zum Ende einer Halbserie heißt es wie zum Ende der Saison von einigen Spielern Abschied zu nehmen.

Wir verabschieden uns von unserer Nummer 31 Tom Sebastian. Tom kam in der Saison 22/23 aus der U19 des FC Rot-Weiß Erfurt zu uns und absolvierte 12 Pflichtspiele. Vor allem im Landespokal hielt er den Rathenower Kasten sauber.

Erst diesen Sommer gekommen, verabschieden wir uns von unserer Nummer 22 Rafael Kevin dos Santos. Er absolvierte 4 Pflichtspiele.

Und abschließend bedanken wir uns bei unserer Nummer 30 Enes Gök. Der Stürmer kommt auf 8 Pflichtspieleinsätze und ein Tor.

Der FSV Optik Rathenow bedankt sich bei allen drei Spielern für Ihren Einsatz und wünscht alles erdenklich Gute für den weiteren Werdegang.