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OBERLIGA

"WIR FREUEN UNS, WEITER GEHTS!"

Optik gewinnt beim SD Croatia mit 3:0 und fährt verdient den ersten Dreier ein. Nich nur Ingo Kahlisch zeigte sich erleichtert...
Foto: Verein
Ein perfekter Herbsttag mit Sonne satt und endlich den ersten drei wohlverdienten Punkten im Gepäck - das alles gab es am Sonntag für Optik beim SD Croatia Berlin.

Der Aufsteiger legte druckvoll los. Doch das erste Achtungszeichnen gelang Yunus Solak, der aus zwanzig Metern einfach mal abzog - auch wenn der Schuss knapp übers Tor flog. Und auch die nächste Chance gehörte dem FSV. Nach Vorlage von Nima Amiri zog Chris Onu per Volleyschuss ab und verzog nur knapp übers Tor.

Und dann? Dann war es erstmal vorbei mit der Rathenower Offensive. Croatia von nun an druckvoll und spielbestimmend. Immer gefährlich und jeder scharfe Pass konnte der Nackenschlag sein. Glück für Optik, dass die Berliner nichts zwingendes aus ihren Chancen machten. Insgesamt war das Spiel in der ersten Hälfte sehr zerfahren. Kurz vor der Pause hatte Erdi Temel mit einem Volleyknaller die Möglichkeit, die Kroaten in Führung zu bringen.

Dann war Halbzeit. Und in der muss irgendjemand die passenden Worte gefunden haben. Denn Optik war direkt nach Wiederanpfiff hellwach. Nima Amiri setzte sich über die linke Seite durch und passte auf Yohji Koré, der mit einer Drehung einen Gegenspieler stehen ließ und von der Strafraumgrenze zur 0:1-Führung traf.

Der Jubel war groß - sowohl bei der Mannschaft, als auch bei den mitgereisten Fans, darunter übrigens zahlreiche Ex-Optiker wie Shpetim Xhaka, Marcio Vettorazzi, Shai Neal, oder Przemyslaw Tobola. Optik jetzt mit mehr Ballbesitz und Zug zum Tor.

Alles sah viel gefälliger aus als in Halbzeit eins. Nach etwa einer Stunde die nächste Chance für Optik. Durch einen Eckball von Luka Zdep kam Nima Amiri zum Ball, der vom Sechzehner abzog und nur knapp das Tor verfehlte. Zehn Minuten vor Schluss dann die Entscheidung: Luka Zdep setzte sich nach einem Konter fast im Alleingang durch und schoss zum 0:2 ein.

Die Dämme waren gebrochen und nur eine Minute später wurde Yohji Koré unsanft im Strafraum zu Fall gebracht. Klare Sache: Elfmeter. Da der Gefoulte ja nie selbst schießen soll, fasste sich erneut Luka Zdep ein Herz und verwandelte sicher zum verdienten 0:3-Endstand.

Fans und Verantwortliche zeigten sich nach der Partie durchaus zufrieden. Trainer Ingo Kahlisch, der erkältungstechnisch angeschlagen war, bemerkte nur kurz und knapp: „Wir haben lange nicht gewonnen und jeder Sieg ist wichtig in unserer Phase. Wir freuen uns und weiter geht’s“. Dem können wir uns nur anschließen. Weiter geht es schon am kommenden Freitag (Tag der Deutschen Einheit) um 14 Uhr im Heimspiel gegen Lichtenberg 47.

Aufstellung: Hawwary - Bateman - Solak - Abal - Onu (85. Gök) - Amiri (70. Vicente) - Aedo (85. Donner) - Phong -Zdep - Koré (85. Saribas) - Hinze (G.; 57. Gerlach)

Tore:
1:0 Koré (47.)
2:0 Zdep (80.)
3:0 Zdep (82., FE)

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