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OBERLIGA

PREMIERE GEGEN SIEDENBOLLENTIN

Im zweiten Heimspiel der Oberliga-Saison empfängt Optik am Samstag erstmals den Aufsteiger SV Siedenbollentin.
Mit gerade mal 524 Einwohnern gelang der Gemeinde unweit von Neubrandenburg dieses Jahr mit dem SVS der große Wurf. Nach vier Jahren Verbandsliga stieg der Verein in die Oberliga auf - und das nach einem spannenden letzten Spieltag, an dem „Bolle“ noch Torgelow/Uckermünde abfing.

Erklärtes Saisonziel ist wie beim FSV der Klassenerhalt. Dazu wurden immerhin 12 neue Spieler verpflichtet, davon sechs vom Nachbarn TSG Neustrelitz. Mag der Ort unbekannt sein, die Mannschaft ist es nicht. Nicht nur Mittelstürmer Peterson Appiah hat mit Hansa Rostock, VSG Altglienicke und dem Greifswalder SC eine hochklassige Vergangenheit. Über noch mehr Erfahrung verfügt Lukas Knechtel mit Stationen wie Lübeck, Wuppertal oder Babelsberg. Zum Auftakt der Saison gab es einen Sieg gegen Neustrelitz, gefolgt von einer Niederlage gegen Mahlsdorf.

Bei Optik dürfte man nach dem Pokalfight in Sachsenhausen Selbstvertrauen getankt haben. Und auch in Sachen Tore ist der Knoten in Pflichtspielen hoffentlich gelöst. Trainer Ingo Kahlisch konstatiert: „Die Stimmung ist gut nach dem Pokalspiel. Es wurde ordentlich trainiert. Es wird Zeit, dass wir uns auch in den Punktspielen belohnen“.

Ein Highlight unter der Woche bot nochmal der Mannschaftsabend. Am Samstag fehlen wird neben Justin Gerlach auch definitiv Verteidiger Nico Donner, der an der Leiste verletzt ist. Der Anpfiff ertönt um 14 Uhr. Wir hoffen auf die Unterstützung der Fans, damit die Punkte in Rathenow bleiben. Auf geht’s Optik.