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OBERLIGA

WIEDER ZU HOHE TEST-NIEDERLAGE

Der FSV Optik unterliegt dem BFC Preussen. Wie schon in Stahnsdorf fiel die Niederlage mit einem 0:4 zu hoch aus.
Foto: Michel Grabowski
Ein großes Lob geht an die Verantwortlichen für den Deal mit Petrus. Der angekündigte kräftige Regen setzte genau mit dem Pausenpfiff ein und endete pünktlich zum Wiederanpfiff - perfekt!

Perfekt war auch das Spiel des Regionalligaaufsteigers in den ersten zehn Minuten. Das 0:1 durch Charmaine Häusl nach einer Eckenvariante war zu diesem Zeitpunkt hochverdient, der FSV kam kaum über die Mittellinie.

Doch recht schnell änderte sich das Bild. Na klar, bei erneut zwei erstmals eingesetzten Probanden gab es ab und an Missverständnisse bei den Laufwegen, aber insgesamt machte es Optik wirklich gut. Hinten hielt man die Preussen zumeist von der gefährlichen Zone fern und vorne wurden die berühmten Nadelstiche gesetzt.

Vor allem beim 30-Meter-Knaller von Hachim Abal lag der Ausgleich in der Luft, Torhüter Karl Albers kam soeben noch mit den Fingerspitzen an den Ball. Grund zum Jubeln gab es für die knapp 100 Fans dennoch. Kurz vor der Pause blockte Simeon Hawwary den anstürmenden Nikolas Frank, so sah es jedenfalls von draußen aus. Der gut postierte Schiedsrichter Julius Hanft zögerte keine Sekunden, zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Es gab auch keinerlei Proteste seitens der Gastgeber. Simeon machte seinen "Fehler" wieder gut und hielt den Strafstoß von Patrick Breitkreuz.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte hielt Rathenow gut mit, bis es dann nach einer knappen Stunde einen verhängnisvollen Querpass im Mittelfeld gab. Gobe Gouano spritzte dazwischen und erzielte im Konter das 0:2. In der Schlussviertelstunde verließen den Gastgeber dann Kraft und damit auch Konzentration, so dass der BFC das Ergebnis durch Ole Hoch und erneut Gouano noch in die Höhe schrauben konnte.

Ingo Kahlisch nahm es nicht tragisch: "Ein gutes Testspiel, alles in Ordnung."

Am Freitag gilt es für Testspiel Nummer Fünf eine kurze Auswärtsfahrt zu absolvieren. Die Reise geht zum Brandenburger SC Süd 05. Der Verbandsligist belegte in der abgelaufenen Saison in der Brandenburgliga den 10. Platz, hielt dabei aber 20 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Dass es für ein positives Torverhältnis reichte, lag zu einem beträchtlichen Teil am einst auch für Optik stürmenden Patrick Richter, der es auf 21 Treffer brachte. In die Schlagzeilen geriet Patrick am vergangenen Wochenende. Da unterlag Süd im Jubiläumsspiel zur 120. Wiederkehr der Vereinsgründung dem Bundesligisten 1. FC Union mit 1:9. Das Ehrentor der Südler durch Richter war derart spektakulär, dass es jetzt bei der ARD-Sportschau in der Auswahl zum "Tor des Monats" auftaucht.
Spielbeginn auf dem Werner-Seelenbinder-Sportplatz ist um 18:30 Uhr.