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SPIELBERICHT

4:2 GEGEN LOK

Auch im zweiten Test wußte Optik zu überzeugen. Gegen Lok Stendal gab es heute Abend einen 4:2-Erfolg - in einem Spiel, das allerdings einseitiger war als es das Ergebnis aussagt. Auch ohne die verletzten Szabo und Zielke, den im Urlaub weilenden Pfefferkorn sowie Scholz, der mit einem gebrochenem Finger kurzfristig ausfiel, waren beim FSV wieder vielversprechende Ansätze erkennbar.
Dejan Kalan im Kopfballduell mit dem Ex-Rathenower Daniel Gassel. Foto: Wilisch
Auch im zweiten Test wußte Optik zu überzeugen. Gegen Lok Stendal gab es heute Abend einen 4:2-Erfolg - in einem Spiel, das allerdings einseitiger war als es das Ergebnis aussagt. Auch ohne die verletzten Szabo und Zielke, den im Urlaub weilenden Pfefferkorn sowie Scholz, der mit einem gebrochenem Finger kurzfristig ausfiel, waren beim FSV wieder vielversprechende Ansätze erkennbar.


Den Torreigen eröffnete Dejan Kalan in der 27. Minute nach Doppelpass mit Sven Becker. Vorher hatte Dejan bereits zwei Möglichkeiten vergeben. Nach einer halben Stunde traf Mathias Lettow aus gut 20 Metern die Latte. Wenig später scheiterte er mit einem Freistoß an Selcuk Sahin im Lok-Gehäuse, um in der 35. Minute nach Vorarbeit von Jerome Leroy zum 2:0 zu treffen (Foto unten). In der 38. Minute das 3:0: Torschütze war Ali Avcioglu aus Nahdistanz. Vorausgegangen war ein klarer Fehler von Sahin, der sich von Tim Berger überspringen ließ. Kurz vor der Pause das 3:1: Christian Reineke war im Konter erfolgreich.

[img_re]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/Test_Optik_Stendal/sdl_lettow.jpg[/img_re]Zur Pause wechselten beide Trainer kräftig durch. Das schien den Gastgebern besser zu bekommen. Schon in der 48. Minute überwand Sven Becker den nun im Tor stehenden Christoph Strauer mit einem 20-Meter-Freistoß. Auch danach viele Gelegenheiten für Rathenow, wenn sich nun auch das vorangegangene Training bemerkbar machte. Kurios das 4:2 eine Viertelstunde vor Schluss: Marco Schönfeld traf ins lange Eck. Allerdings hatte er den Ball zuvor mit der Hand mitgenommen, was von Linienrichter Reinhold Lucht auch angezeigt wurde. Schiedsrichter Thomas Förster aus Potsdam erkundigte sich extra bei seinem Assistenten, gab den Treffer aber dennoch. Die letzte Chance hatte wieder Dejan Kalan, der mit seinem Solo Sekunden vor dem Abpfiff an Strauer scheiterte.

„Ich denke, nach den letzten Hiobsbotschaften stimmt die heutige Partie uns im Augenblick optimistisch.“ äußerte sich Ingo Kahlisch. „Wir müssen kurzfristig eine ordentliche Mannschaft zusammenstellen. Hier muss wieder etwas Neues zusammenwachsen.“ Ob das gelingt kann man bereits am Samstag mitverfolgen. Dann tritt Optik Rathenow gegen den Berliner Verbandsligisten Lichtenrader BC an. Anpfiff am Vogelgesang ist um 14 Uhr. (D.N.)

Tore:
1:0 Kalan (27.)
2:0 M. Lettow (35.)
3:0 Avcioglu (38.)
3:1 Reineke (41.)
4:1 Becker (48.)
4:2 Böhme (75.)