DER NÄCHSTE HARTE BROCKEN
Mehrfach stand der CFC vor dem Aus. In der laufenden Saison sieht man sich beim DDR-Meister von 1967 nicht als Aufstiegsfavorit. Die bisherigen Ergebnisse scheinen den Verantwortlichen Recht zu geben. Jeweils vier Siege, Remis und Niederlagen stehen zu Buche. Am Mittwoch gab es begeisternden Sport an der Gellertstraße. In einem Regionalligamatch auf höchstem Niveau mussten sich die Himmelblauen den Blau-Gelben aus Leipzig mit 2:3 geschlagen geben.
Immerhin: Seit Dienstag hat der Club einen "Superstar". Wenn auch unfreiwillig. Trainer Daniel Berlinskis Aussage vor dem Lok-Spiel: "Die haben aus den letzten fünf Spielen 16 Punkte geholt" schoss in den sozialen Netzwerken durch die Decke. Aber alles gut, es blieb bei gutmütigem Spott.
Den Spruch des Tages kann Ingo Kahlisch also diesmal nicht für sich beanspruchen. Muss er ja auch nicht. "Es wird wieder extrem schwer. Dennoch, wir werden alles daran setzen, zu Hause zu punkten." Das reicht als Vorschau.
Personell gibt es eine Änderung, Justin Gröger darf nach abgesessener Gelbsperre wieder mitwirken. Nicht für Samstag, aber für die Zukunft relevant: Michael Gorbunow drehte am Donnerstag erstmals wieder Runden am Vogelgesang. Auch beim zweiten von drei Heimspielen in Folge hofft unsere junge Mannschaft auf große Unterstützung. Wenn die Fans so hinter der Truppe stehen, wie letzte Woche beim Pokal, ist vielleicht eine Überraschung möglich...
Der Nachwuchs ist derzeit in der Herbstferienpause. Lediglich unsere Zweite Männermannschaft ist in der Kreisliga aktiv. Am Sonntag um 14 Uhr kommt es zur Partie SpG Schönwalde-Perwenitz-Paaren - Optik II.