TRAUER UM "CONNY"
Die Weddinger sind in der Oberliga die einzige Mannschaft ohne Sieg, lediglich drei Unentschieden stehen bisher zu Buche. Zudem kamen in den bisherigen 17 Spielen schon 32 Akteure zum Einsatz. Es spricht also einiges für einen Rathenower Sieg. Und genau darin liegt die Gefahr, denn auch in den Heimspielen gegen Ludwigsfelde, Spandau und Schöneiche war Optik favorisiert, musste sich am Ende jedoch mit einem Remis zufrieden geben.
Soll der vierte Platz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt, verteidigt werden, muss sich der FSV qualitativ auf jeden Fall steigern. Die Quantität ist zunächst einmal gegeben: Till Wedemann und Murat Turhan haben ihre Verletzungen überwunden, Andre Zielke, der seit Mitte der ersten Halbserie pausieren musste, hat am vergangenen Sonntag bei der Zweiten Mannschaft ein gelungenes Comeback gefeiert und sich gleich als zweifacher Torschütze ausgezeichnet. Verzichten muss Ingo Kahlisch lediglich auf Michael Puhlmann - Adduktorenprobleme zwingen "Puhli" zu einer noch mindestens zweiwöchigen Pause.
Wenn Schiedsrichter Marco Schramm aus Magdeburg um 14 Uhr anpfeift, kommt es übrigens zu einem Vater-Sohn-Duell, denn dann treffen Optiks fünffacher Torschütze Ekin Gündogdu und sein Vater, BAK-Trainer Bülent Gündogdu, aufeinander.