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SPIELBERICHT

TROTZ NIEDERLAGE NICHT UNZUFRIEDEN

Im letzten Test unterlag Optik Rathenow dem Süd-Oberligisten SSV Markranstädt mit 3:2. In einem flotten Spielchen hätte das Ergebnis durchaus auch andersherum lauten können, und so zeigte sich Ingo Kahlisch ebenso wie einige Fans, die die weite Reise nicht gescheut hatten, insgesamt recht zufrieden.
Im letzten Test unterlag Optik Rathenow dem Süd-Oberligisten SSV Markranstädt mit 3:2. In einem flotten Spielchen hätte das Ergebnis durchaus auch andersherum lauten können, und so zeigte sich Ingo Kahlisch ebenso wie einige Fans, die die weite Reise nicht gescheut hatten, insgesamt recht zufrieden.

Die Randleipziger begannen sehr offensiv, versuchten sofort Druck zu machen. Beim ersten Gegenangriff fiel das 0:1. Slim Jaballah setzte sich in der fünften Minute links durch und passte auf Ekin Gündogdu, dessen Kopfball erreichte Till Wedemann, der auch zehn Metern zentral einschoss. Noch in der selben Minute das 1:1: Nach Flanke von Sebastian Wille köpfte der freistehende Martin Genschur an den Pfosten, den Abpraller drückte Mario Schaaf über die Linie.

Anschließend wirkte Markranstädt optisch überlegen, kam aber nur zu wenigen Chancen. Die gefährlichsten waren noch ein Schuss von Martin Genschur, den Gökhan Aydin hielt, und ein knapp am Tor vorbei streichender Kopfball von Patrice Meißner. Auf der anderen Seite zögerte Till Wedemann zu lange, so dass Torhüter Nico Hinz noch klären konnte. In der 39. Minute das 1:2: Nach gutem Pass von Mario Manuel Delvalle Silva schoss Murat Turhan flach rechts ein. Beinahe wäre die Führung wieder schnell verloren gegangen, doch Ronny Kujat traf unbedrängt nicht ins Tor.

Auch nach dem Wechsel begann der SSV stürmisch. In der 54. Minute fiel der aus Rathenower Sicht unglückliche Ausgleich. Beim Versuch gegen Christian Mittenzwei zu klären fabrizierte Thomas Lettow ein Eigentor. Nach einer Stunde hätte der Südoberligist in Führung gehen können. Nach tollem Pass Thomas Hönemann lief Christian Heditzsch allein aufs Tor zu, vergab aber kläglich.

Fünf Minuten später schickte Dejan Kalan Jonas Weidner. Der Neuzugang wurde im Strafraum von Sebastian Wille umgerannt, Schiedsrichter Christopher Graunitz aus Leipzig entschied sofort auf Strafstoß. Wie schon am Dienstag scheiterte Patrik Scholz am Torhüter, beim Nachsetzen wurde Jonas Weidner erneut gelegt, diesmal von Patrice Meißner. Ein erneuter Elfmeterpfiff blieb jedoch aus.

In der 71. Minute kam Markranstädt zum 3:2-Siegtreffer. Nach sehr guter Vorarbeit von Christian Mittenzwei brauchte Thomas Hönemann nur noch einzuschieben. Der FSV gab nicht auf, doch gegen einen Freistoß von Patrik Scholz rettete Mario Schaaf. Und in der Schlussminute hielt Nico Hinz „Scholles“ Kopfball.

„Es war ein sehr ordentliches Auswärtsspiel. In einer Partie mit hohem Tempo haben wir uns gut präsentiert. Aber wir werden zum Neustrelitz-Spiel noch daran arbeiten, dass hinten die Ordnung stimmt.“, so Optiks Trainer nach dem Spiel. Apropos Neustrelitz: Alle Fans, die sich für die Busfahrt eingetragen haben, möchten bitte bis Donnerstag ihren Unkostenbeitrag im Sport-Shop entrichten. Andernfalls werden die Plätze neu vergeben.

Aufstellung: Aydin – Delvalle Silva, Szabo, T. Lettow – Becker (46. Weidner), Gündogdu (83. Puhlmann), Kellner, Scholz, Jaballah – Wedemann (78. Pfefferkorn), Turhan (63. Kalan)

Tore:
0:1 Wedemann (5.)
1:1 Schaaf (5.)
1:2 Turhan (39.)
2:2 T. Lettow (54./Eigentor)
3:2 Hönemann (71.)