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SPIELBERICHT

KANTERSIEG GEGEN NEUSTADT

Den Test gegen Brandenburgligist Schwarz-Rot Neustadt gewann der FSV am Mittwochabend überraschend hoch mit 9:0. Ingo Kahlisch bewertete die Partie dennoch als „einen normalen Test, bei dem man das Ergebnis nicht überbewerten sollte“. Acht der neun Treffer wurden gestern übrigens von Stürmern erzielt.
Den Test gegen Brandenburgligist Schwarz-Rot Neustadt gewann der FSV am Mittwochabend überraschend hoch mit 9:0. Ingo Kahlisch bewertete die Partie dennoch als „einen normalen Test, bei dem man das Ergebnis nicht überbewerten sollte“. Acht der neun Treffer wurden gestern übrigens von Stürmern erzielt.

Das Spiel begann in erwarteten Bahnen. Murat Turhan prüfte schon nach wenigen Sekunden Sascha Heidicke im Gästetor. Und in der 9. Minute schoss Dejan Kalan nach Vorarbeit von Turhan das 1:0. Doch so ging es zunächst nicht weiter. Zwar blieb ein Freistoß von Daniel Ewe, den Martin Sengespeick parierte, die einzige nennenswerte Offensivaktion der Dossestädter, hinten agierten die Gäste aber recht clever. Mit frühem Stören unterbrachen sie immer wieder den Spielfluss der Rathenower. So bekamen die 100 Zuschauer nur einen Heber von Murat Turhan (28.) und einen Schuss von Matthias Kellner (38.) zu sehen. Beide Gelegenheiten endeten neben dem Gehäuse. Erst kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Jan Arndt aus Potsdam wurde die Heimelf souveräner, und setzte das auch sofort in Treffer um. Nach einer schönen Kombination über Matthias Kellner und Slim Jaballah traf Murat Turhan in der 43. Minute zum 2:0. 60 Sekunden später spielte Dejan Kalan bei seinem Solo den Keeper aus und vollendete zum 3:0-Pausenstand.

In der 48. Minute Hielt Sascha Heidicke einen Schuss von Marco Jahn aus spitzem Winkel. Den anschließenden Eckball von Ekin Gündogdu köpfte Murat Turhan zum 4:0 ins Netz. Für alle Fans, die da noch beim Pausenbier saßen, wiederholten beide die Aktion nach 55 Minuten, das war das 5:0. Zu einem Hattrick langte es diesmal nicht, da Murat zwischen beiden Treffern freistehend vorbei köpfte. Das 6:0 erzielte Daniel Pfefferkorn per Abstauber in der 62. Minute, als Heidicke einen Schuss von Christian Kienle nicht festhalten konnte. Nach 69 Minuten hatten die Schwarz-Roten die größte Chance zum Ehrentreffer. Tobias Preuß lief alleine auf Martin Sengespeick zu, lupfte das Leder jedoch am Tor vorbei. Im direkten Gegenzug startete Till Wedemann ein Solo, bei dem er Sascha Heidicke umkurvte und zum 7:0 einschoss. Nach weiteren Möglichkeiten für Wedemann und Turhan, machte letzterer in der 81. Minute mit seinem vierten Tor das 8:0, wobei der Ball noch abgefälscht war. Den Schlusspunkt setzte Michael Puhlmann, der in der 86. Minute mit einem herrlichen Heber das 9:0 erzielte.

Die nächste Gelegenheit, Optiks Elf zu sehen, gibt es am Sonnabend. Dann kommt der Malchower SV, ein Verbandsligist aus Mecklenburg-Vorpommern, der in dieser Saison unbedingt den Aufstieg schaffen will. Noch ein Hinweis: Fans, die Optik zum ersten Rückrundenspiel nach Neustrelitz begleiten wollen, melden sich bitte so schnell wie möglich im Sport-Shop. Bei Interesse wird ein Sonderbus eingesetzt.

Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow (58. Pfefferkorn), T. Lettow - Jahn, Puhlmann, Kellner (46. Gündogdu), Kienle, Jaballah – Kalan (46. Wedemann), Turhan

Tore:
1:0 Kalan (9.)
2:0 Turhan (43.)
3:0 Kalan (44.)
4:0 Turhan (48.)
5:0 Turhan (55.)
6:0 Pfefferkorn (62.)
7:0 Wedemann (69.)
8:0 Turhan (81.)
9:0 Puhlmann (86.)