BRANDENBURGER WOCHEN STARTEN
Gegen eine Wiederholung dieses Ergebnisses hätten die Optik-Fans sicher nichts einzuwenden. Dass die selben Akteure treffen, ist allerdings nicht möglich, denn Murat wird wegen einer Erkrankung für etwa zwei Wochen ausfallen.
Insgesamt entspannt sich die personelle Lage beim Aufsteiger aber wieder. Stürmer Turhan ist mittlerweile der Einzige, bei dem Sport überhaupt nicht möglich ist. Kevin Adewumi, Aleksandar Bilbija, Patrick Baudis und Suguru Watanabe sind mit Laufschuhen unterwegs, Shelby Printemps und Cüneyt Top trainieren wieder mit der Mannschaft.
Die hatte übrigens am Mittwoch Besuch. Thomas Dreßler, Stürmer der Truppe, die 1994 Gründungsmitglied der Regionalliga Nordost war, hospitierte beim Training. "Thomas kommt immer, wenn er in Rathenow zu tun hat, im Stadion vorbei", freute sich Ingo Kahlisch. Hat sich der Fußball in den vergangenen 20 Jahren verändert? "Ein paar Übungen haben wir damals in der Form nicht gemacht, aber Kondition und Torschuss, da ändert sich doch nichts, das brauchst du immer", so der sympathische Ex-Spieler.
Optiks Gegner hat in dieser Saison eine recht junge Mannschaft am Start. Bei Union gab es im Sommer einen größeren Umbruch. Zehn Neuzugänge mussten integriert werden. Und auch der Trainer ist neu. Andre Meyer bescheinigt seinen Jungs einen "hohen Talentfaktor, aber noch fehlende Abgezocktheit."
Beim heimischen FSV hoffen die Verantwortlichen auf zahlreiche und stimmungsvolle Unterstützung. Immerhin hat sich der Gast mit einem kompletten Fanbus angekündigt, da sollte der Heimvorteil auf den Rängen nicht leichtfertig hergegeben werden. Los geht es am Samstag wieder um 13:30 Uhr. Schiedsrichter ist Lars Albert aus Muldenhammer, der zum fünften Mal ein Heimspiel von Optik Rathenow pfeifen wird.