GUTE CHANCEN NICHT GENUTZT
Im Spiel sah das dann schon recht gefällig aus, was die Rathenower auf den Rasen brachten. Hinten stand der FSV sicher und ließ nur wenig gegen den letztjährigen Aufstiegskonkurrenten zu. Nach vorne fehlte meist die letzte Zielstrebigkeit. Erst nach gut 20 Minuten rauschte ein Schuss von Optik-Kapitän Jerome Leroy knapp am Tor vorbei. Wenig später zappelte der Ball dann aber doch im Netz. Benjamin Wilcke hatte eine abgewehrte Ecke volley zum 1:0 in den Torwinkel gesetzt (26.). Bis zur Pause neutralisierten sich beide Teams weitgehend.
Die Viertelstunde nach dem Seitenwechsel wurde dann richtig turbulent. Erst war es Berlins Thiago Rockenbach da Silva, der knapp daneben schoss, ehe Optik schon fast slapstickhaft das 2:0 verpasste. Erst war es Oscar Ortiz, der den Ball nach einer Eingabe aus absoluter Nahdistanz an den Pfosten setzte. Dann traf Cüneyt Top mit seinem Nachschuss aus gut fünf Metern die Latte, ehe der Schuss von Leroy stark von TeBe-Schlussmann Eric Verstappen über die Latte gelenkt wurde.
Praktisch im Gegenzug zeigte Schiedsrichter Felix Burghardt auf den Elfmeterpunkt. Rockenbach da Silva trat an und verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:1-Ausgleich (52.). Und es blieb weiter temporeich. Caner Özcin bekam hinter seinen Kopfball nicht genug Druck und auf der Gegenseite setzte Karim Benyamina einen Kopfball knapp daneben.
Die größte Chancen auf den Siegtreffer bot sich aber erneut dem FSV Optik. Caner Özcin eroberte vor dem Strafraum den Ball vom Berliner Keeper, schoss dann aber zu überhastet auf das Tor und verpasste dieses äußerst knapp, so dass es beim Unentschieden blieb.
„Hinten heraus hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Wir hatten gute Chancen, machen aber zu wenig draus. Uns fehlen im Vergleich zu anderen Regionalligisten zwei Wochen Vorbereitung“, zieht Ingo Kahlisch sein Fazit.
Tore:
1:0 Wilcke (26.)
1:1 Rockenbach da Silva (52.)