"SELBSTLÄUFER GIBT ES NICHT"
Bei Optik weiß man also, was am Samstag auf die Rathenower zukommen wird. Frankfurt gehört außerdem zu jenen Vereinen, die auswärts oft besser klarkommen als daheim. So gab es auf fremden Plätzen mehr Punkte als im altehrwürdigen "Stadion der Freundschaft", in dem der Spitzenreiter in der Hinrunde mit 3:1 gewann.
"Selbstläufer gibt es in der Oberliga sowieso nicht", meinte Ingo Kahlisch. Will heißen, mit der Favoritenrolle kann der FSV leben, Überheblichkeit gibt es dabei nicht. "Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, alle trainieren ordentlich." Dieses "Alle" schließt auch Caner Özcin mit ein, der sich nach drei Tagen Schädelbrummen seit Mittwoch wieder mit der Mannschaft auf das Spiel vorbereitet.
Um was es geht, hatte der Trainer ja schon nach dem Torgelow-Spiel dargestellt. Die ganze Mannschaft hofft, dass sich die Rathenower Fußballfreunde das zu Herzen nehmen und das Team zahlreich und lautstark unterstützen. Der Anstoß erfolgt am Samstag wie immer um 14 Uhr, Schiedsrichter ist der Regionalliga-Referee Steffen Hösel vom SV Rövershagen.