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DAS NACHWUCHS-WOCHENENDE

DER NACHWUCHS-RÜCKBLICK

Mit einem 7:0-Sieg bei Blau-Gelb Falkensee bleiben Optiks A-Junioren weiter ohne Punktverlust. Die Nachwuchs-Teams im Überblick...
A-Junioren:
Am Samstag fehlten Optiks A-Junioren mit Kapitän Morgenroth und Kotowski beide Stamm-Innenverteidiger in Falkensee, Bradburn und Bannasch füllten die Positionen aber gut aus.

Wieder einmal überließ der Gegner Optik das Feld und versuchte tief stehend zu stören. Anfangs gelang es den Gastgebern auch gut. Viel zu langsam handelnd und zu ungenau im Passspiel trug Optik seinen Teil zum schwachen Beginn bei. Erst als Rosin in der 15. Minute mal etwas Platz hatte, konnte er das 0:1 erzielen. In der 19. Minute erhöhte Hain auf 0:2. Bauer in der 29. Minute mit dem dritten Tor und noch einmal Rosin (35.) und Hain (41.) erhöhten zum 0:5-Halbzeitstand.

Nach der Pause Optik dann besser im Passspiel und mit mehr Zug zum Tor. Bradburn auf Holst und dieser schob zum 0:6 ein. Den Schlusspunkt setzte Hain schon in der 56. Minute nach schönem Nachsetzen von Kunz zum 0:7. Bis zum Abpfiff vergab Optik noch viele Möglichkeiten, am Ergebnis zu schrauben. Zu allem Überfluss verletzte sich Kunz noch unglücklich an der Wade.

Nächste Woche kommt mit Velten dann ein Anwärter auf den Staffelsieg an den Vogelgesang. Die Osthavelländer werden keine Fehler verzeihen und Optik alles abverlangen, die Punkte werden sie auf keinen Fall verschenken.

Es spielten: Neumann (Weigt), Knappe, Bradburn, Bannasch, Holst (Geißler), Gerdel (Hexmann), Bauer, Rosin, Puchalski, Kunz, Hain (Schmidke)


B-Junioren:
Gegen Schlusslicht Falkensee-Finkenkrug sollte es doch wohl einen klaren Sieg geben. So dachte auch die Mannschaft und so begann sie auch. Nach acht Minuten hatte Max Weibelzahl bereits zwei Treffer erzielt. Aber dann trieb die Elf Trainer Guido Wetzel zur Verzweiflung, denn von einem Moment zum anderen wurde das Fußballspielen eingestellt. So kamen die Gäste zum Ausgleich und unmittelbar nach Wiederanpfiff zum 2:3.

Endlich wachgeworden, sorgten Max Kublik und wieder zweimal Max Weibelzahl nach gut einer Stunde für das scheinbar vorentscheidende 5:3. Es folgte das gleiche Bild wie in Hälfte Eins. Als die Bindestrichler auf 5:4 verkürzt hatten, wurde der Trainer mal so richtig laut - mit Erfolg. Endlich mit der nötigen Disziplin und Konsequenz, schraubten Janik Jeckstadt und Jonas Hagedorn das Ergebnis in den Schlussminuten noch auf 7:4. Diesmal reichte es, gegen stärkere Mannschaften wird Optik aber mit dieser Einstellung leer ausgehen!

Bilder vom Spiel


E1-Junioren:
An diesem Wochenende spielten die ärgsten Verfolger des Tabellenführers gegeneinander. Die bisherigen Ergebnisse von Optik und Brandenburg Süd versprachen ein enges Spiel mit weniger Toren, da sich gute Abwehrreihen gegenüberstanden. Bis zur Halbzeit war es auch genauso, nur ein Angriff der Optiker konnte wirklich gut zu Ende gespielt werden und der Abschluss von Runer Abraham war auch perfekt - 1:0.

Aber nach dem Seitenwechsel kam die Viertelstunde von Diego Slipek. Mit seinem zweiten Hattrick der Saison brachte er seine Mannschaft 4:0 in Führung und entschied damit das Spiel. Brandenburg Süd gab sich nun auf und durch weitere Tore von Lennard Wieland (2), Hannes Lorenz und Philip Seidler stand es am Ende 8:1, doch entspricht die Höhe des Resultats nicht ganz dem Qualitätsunterschied beider Mannschaften.


E2-Junioren:
Am Ende steht ein 2:2. Beide Mannschaften, Optik sowie Nennhausen, hätten aber die Partie auch für sich entscheiden können. Die erste Spielhälfte ging klar an Rathenow. Mehrmals konnte sich Ben Buchta auf der linken Spielhälfte durchsetzen und schoss die Gastgeber mit 2:0 in Führung. Die zuerst beeindruckten Gäste ließen mit zunehmender Spieldauer immer mehr Kampfgeist aufblitzen, der dann folgerichtig mit dem Anschlusstor belohnt wurde.

Nach dem Halbzeittee begannen die Optiker wieder, sich Chancen herauszuspielen. Doch je länger das Spiel dauerte, um so verkrampfter agierten die jungen Spieler um Kapitän Justin Strehmel im Angriff. Aber auch beim Verteidigen des eigenen Tores schlichen sich immer mehr Fehler ein. Folgerichtig konnte Nennhausen ausgleichen. Da aber auch die Gäste vorm gegnerischen Tor zu viele Chancen in der Schlussphase vergaben, geht das Ergebniss absolut in Ordnung. Hervorzuheben waren die Leistung von Eric Seifert sowie Mark Verter, der das erste Mal die Farben des FSV Optik Rathenow trug.


E3-Junioren:
"Ich bin stolz auf die Mannschaft!" Wenn ein Trainer solch eine Aussage nach einer 1:4-Niederlage tätigt, muss es sich schon um ein ganz besonderes Spiel gehandelt haben. Beim verlustpunktlosen Spitzenreiter Chemie Premnitz lieferten die E3-Junioren des FSV ihre beste Saisonleistung ab. Taktisch diszipliniert, mit toller Lauf- und Kampfbereitschaft ließ man selbst nur wenig zu. Und was doch durch die Deckung kam, wurde eine Beute des überragenden Niklas Witt. Da ihm bei den durch Ole Bäckhausen und Jonas Lamprecht gut vorgetragenen Gegenstößen die Premnitzer Torhüterin in nichts nachstand, stand es auch Sekunden vor der Pause noch 0:0. Dann flog ein verdeckter Schuss unhaltbar ins äußerste Eck.

Nach dem 2:0 zu Beginn der zweiten Hälfte brach Optik nicht etwa ein, sondern wurde immer stärker. Eine Viertelstunde vor Schluss traf Ole Bäckhausen scheinbar zum Anschlusstreffer. Doch für den Schiedsrichter, der sich mit seiner korrekten und objektiven Leitung dem sehr guten Niveau des Spiels anpasste, hatte das Leder die Linie nicht in vollem Umfang überschritten.

In den letzten zehn Minuten sah Trainer Marco Lamprecht, was seinen Jungs noch fehlt, um ganz oben mitzuspielen. Mit größerer körperlicher Robustheit erhöhten die Gastgeber auf 4:0. Auch jetzt keine Spur von Aufgeben bei den jungen Rathenowern. Ganz am Ende hatte das Team endlich das Quentchen Glück, das vorher gefehlt hatte. Ein Schuss von Jonas Lamprecht wurde leicht abgefälscht und brachte das überaus verdiente Ehrentor. Bleiben Einsatzbereitschaft und Disziplin so hoch wie am Samstag, sind in den beiden letzten Punktspielen des Jahres durchaus noch Erfolge für die Mannschaft möglich.

Bilder vom Spiel