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REGIONALLIGA

AUSWÄRTS BEIM TABELLENSCHLUSSLICHT

Am Sonntag tritt Optik beim FC Viktoria Berlin an, der allerdings längst nicht so schlecht ist wie sein Tabellenplatz.
Am Sonntag spielt Optik beim "FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof eV." 2013 fusionierten der BFC Viktoria und der LFC Berlin zu eben jenem Namensungetüm. Die Finanzkraft der Himmelblauen und die in Lichterfelde beheimatete größte Jugendabteilung Deutschlands machten den Spruch von der dritten Kraft in Berlin zu einer absolut realistischen Fiktion. Heute ist es nur noch Viktoria. Vom LFC blieb ein ganz schmaler roter Streifen im Vereinswappen und das schöne Stadion im Süden der Hauptstadt. Und momentan nicht mal das.

Schwierig kann es für die Journalisten werden. Bislang bescheinigte man beiden Mannschaften in schöner Regelmäßigkeit: "gut gespielt, aber verloren." Nun, mindestens einer von beiden muss ja punkten. Vom letzten Platz der Gastgeber lässt sich beim FSV niemand blenden. Auch in Bautzen waren die Berliner über weite Strecken dominierend, unterlagen am Ende durch zwei Elfmeter.

Dazu kommen die Ausfälle von Egzon Ismaili und Semir Duljevic, die Ingo Kahlisch und sein Team erst einmal verkraften müssen. Trainer und Mannschaft müssen nun die Zeit bis Samstag nutzen, um die besten Alternativen zu finden.

Ganz wichtig für die Fans: Die Partie wird nicht im Stadion Lichterfelde, sondern im Jahn-Sportpark in der Cantianstraße ausgetragen. Die Anreise ist seit kurzem denkbar einfach. Mit der Regionalbahn bis Berlin-Hauptbahnhof. Von dort fährt die Straßenbahnlinie M10 (Richtung Warschauer Straße) in 15 Minuten direkt vor das Stadion. Der Anstoß erfolgt wie gewohnt um 13:30 Uhr, Schiedsrichter ist Florian Lechner vom PSV Wismar.