WERDER EINE NUMMER ZU STARK
Von Beginn an machte Werder Druck auf Optiks Tor. Rathenow war heute zu oft zu weit weg und auch in der Handlungsschnelligkeit hatte der Gast Vorteile. So konnte auch in der 19. und 20. Minute kein Optiker die zwei Tore zur 0:2-Führung der Werderaner verhindern. Das Spiel schien früh entschieden.
Doch Moral hat die Truppe! In der 39. Minute konnte Hain mit all seinem Willen den Ball über die Linie des gegnerischen Tores zum 1:2 schieben. Dann kam Puchalski nach einem langen Ball von Voelzmann frei an den Ball und überlupfte den Keeper zum 2:2. Werder wankte. Mit dem Pausenpfiff legte sich Puchalski den Ball etwas zu weit am Torwart vorbei und verpasste so die Führung.
Auch nach der Pause nochmal Optik. Rosin köpfte an die Unterkante der Latte, doch der Ball sprang ins Feld statt ins Tor. Bradburn schoss scharf einen Freistoß knapp am Tor vorbei. Doch dann wieder zwei Minuten, in denen sich Optik eine Auszeit nahm. In der 51. Minute parierte Weigt super, doch den Nachschuss verwandelt ein Stürmer zu 2:3. Eine Minute danach dann das 2:4 nach einem Fehlpass im Spielaufbau.
Optik versuchte weiter mit seinen Mitteln gegenzuhalten, immer wieder versuchten der schnelle Puchalski und Hain den Ball zum Torabschluss zu bringen. Einen Freistoß von Bradburn vom 16er entschärfte der Torwart super. In der 69. waren unsere Jungs bei einer Ecke zu langsam im Handeln und es konnte ein Gegner unbedrängt zum 2:5 einköpfen. Das 2:6 für Werder fiel in der 74. Minute.
Vielleicht zwei Tore zu hoch, aber eine verdiente Niederlage in einer sonst guten Saison für Optik. Anzumerken ist vielleicht noch, dass der FSV ausschließlich mit Spielern der jüngeren Jahrgänge 97, 98, 99 spielte. Nächsten Sonntag reisen die Jungs zum JFV Brandenburg und gehen dort erneut auf Punktejagd.
Es Spielten: Weigt, Neumann (Puchalski), Morgenroth, Voelzmann, Bradburn, Pleske (Schulze), Bannasch (Leonhardt), Rosin, Holst (Gerdel), Hain