SocialMedia Fanshop
SPIELBERICHT

GELUNGENE GENERALPROBE: RATHENOW - BABELSBERG 0:0

Das Duell der Tabellenführer endete leistungsgerecht mit 0:0. Über weite Strecken der Partie war kaum ein Klassenunterschied auszumachen. Auch wenn die Gäste die größeren Spielanteile hatten - am Ende verdiente sich Optik den "Punkt" redlich. Auch die anwesenden Potsdamer Pressevertreter bescheingten dem FSV, vor allem in spielerischer Hinsicht, eine starke Leistung. Doch Ingo Kahlisch ließen solche Lobeshymnen heute kalt. Das wichtige Spiel - das weiß der Trainer - steigt am kommenden Wochenende gegen die zweite Vertretung des SVB.

>> Bilder vom Spiel
Mario Delvalle, hier im Duell mit Aymen Ben-Hatira, stand in der Abwehr sicher
Das Duell der Tabellenführer endete leistungsgerecht mit 0:0. Über weite Strecken der Partie war kaum ein Klassenunterschied auszumachen. Auch wenn die Gäste die größeren Spielanteile hatten - am Ende verdiente sich Optik den "Punkt" redlich. Auch die anwesenden Potsdamer Pressevertreter bescheingten dem FSV, vor allem in spielerischer Hinsicht, eine starke Leistung. Doch Ingo Kahlisch ließen solche Lobeshymnen heute kalt. Das wichtige Spiel - das weiß der Trainer - steigt am kommenden Wochenende gegen die zweite Vertretung des SVB.

Die Partie begann beinahe mit einem Paukenschlag, als Ekin Gündogdu in der vierten Minute einen Eckball direkt aufs Babelsberger Tor zog, Mutschler aber auf der Linie retten konnte. Danach übernahmen die Filmstädter erwartungsgemäß das Kommando. Doch Rathenow stand sehr gut organisiert und gestattete den 03ern nur wenige Chancen: Ben Hatira drosch den Ball übers leere Gehäuse (8. Minute), Lukac scheiterte an Aydin (28.) und Birans Kopfball in der 40. Minute schlug Jahn von der Torlinie. Zur Halbzeitpause war Gäste-Trainer Hodul dennoch zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

Das sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern. Es waren gerade drei Minuten gepielt, als SVB-Keeper Busch seine Vorderleute \"zusammenfalten\" mußte. Kellner war aus sechs Metern zum Schuss gekommen, doch Busch war zur Stelle. Weitere drei Minuten später setzte sich Pfefferkorn nach einem Pass von Scholz im Laufduell durch, scheiterte aber ebenfalls am Babelsberger Torwart. In der 61. Minute tauchte der sehr agile Biran vor Sengespeick auf, doch der Optik-Keeper hielt seinen Kasten sauber. Glück hatte der FSV, als in der 69. Minute ein Freistoß von Moritz den Pfosten streifte.

Kurz vor dem Ende dann fast noch der Rathenower Siegtreffer: Nach Vorarbeit von da Cruz erkämpfte sich Pfefferkorn einen Ball, \"den außer ihm niemand auf dem Feld erlaufen hätte\" (O-Ton Kahlisch) und schloss selbst ab. Allerdings hätte hier mehr herausspringen können als ein Schuss ans Außennetz, hätte \"Pfeffer\" den in der Mitte mitgelaufenen Kienle gesehen. In der Nachpielzeit dann fast der Treffer auf der Gegenseite, doch Sengespeick lenkte Ben-Hatiras Schlenzer mit einer tollen Parade an den Pfosten.

Babelsbergs Coach Rastislav Hodul nach dem Spiel: \"Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden. Da haben wir uns ordentlich bewegt, das war ok. Aber in der zweiten Hälfte haben wir runtergeschraubt und zuviele individuelle Fehler gemacht. Aber wir kommen langsam da hin, wo wir hin wollen. Das Ergebnis ist nicht so wichtig.\"

Ingo Kahlisch war insgesamt recht zufrieden, sah aber auch, wo es noch Arbeit gibt: \"Wir haben heute gesehen, dass wir gegen solch starke Truppen Probleme nach vorn haben. Vor allem in der ersten Halbzeit ist es unseren Stürmern zu selten gelungen, sich mal ordentlich zu lösen. Wir haben aber insgesamt sehr gut gestanden. Von der Robustheit der Babelsberger können wir noch einiges lernen. In der Hinsicht können bei uns zur Zeit nur Mario Delvalle und Dirk Szabo mithalten.\" Heftige Worte fand Optiks Coach anschließend noch für Jan Mutschler und sein unnötiges Einsteigen gegen Ekin Gündogdu Mitte der ersten Halbzeit. Gündogdu mußte verletzt ausgewechselt werden, hat aber wohl Glück gehabt und nur eine Prellung davon getragen.

>> Bilder vom Spiel

Aufstellung:
Aydin (46.Sengespeick) - Puhlmann (74. Höffler), Szabo, Delvalle - Jahn (46. da Cruz), Kienle, Scholz, Kellner, T. Lettow - Yilmaz (78. Czarnofski), Gündogdu (34. Pfefferkorn)