RÜCKSTAND WEGGESTECKT
Auch nach dem Wechsel gaben die Rathenower die Initiative nicht aus der Hand. Erneut Sean Rosin, diesmal mit einem sehenswerten Fernschuss ins Dreiangel, sorgte für die überfällige Führung. Das 3:1 besorgte Khalil "Kalle" Djafari, der sein erstes Tor für Optik erzielte.
Im Anschluss verflachte das Geschehen. Der FSV blieb zwar klar überlegen, aber Kai Wagenschütz und Ricardo Hain lieferten sich einen mannschaftsinternen Wettbewerb um den Titel "Mister Chancentod". So wurde es nach einer unglücklichen Aktion von Keeper Willi Weigt und dem daraus resultierenden 3:2-Anschlusstreffer am Ende hektisch. Erst in der Nachspielzeit machte Ricardo Hain nach guter Vorarbeit von Nam-Triet Do mit dem 4:2 alles klar.
"Taktisch und von der Defensive her war das in Ordnung, an der Ausnutzung der Möglichkeiten müssen wir arbeiten", bilanzierte Trainer Jan Völzmann.