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SPIELBERICHT

OPTIK OHNE SPIELLAUNE: GLANZLOSER SIEG IN PESSIN

Mit 4:0 hat der FSV Optik sein Testspiel bei der SG Blau-Weiß Pessin gewonnen. Doch der Sieg gegen den Kreisligisten war wenig überzeugend. Zu selten gelang es der Mannschaft von Ingo Kahlisch, ihre konditionellen und technischen Vorteile auszunutzen und den Gegner konsequent unter Druck zu setzen.

Tore: 0:1 Juninho (20.), 0:2 Pfefferkorn (55.), 0:3 Pfefferkorn (66.), 0:4 Scholz (80.)
Kienle grätscht, Juninho schaut zu
Mit 4:0 hat der FSV Optik sein Testspiel bei der SG Blau-Weiß Pessin gewonnen. Doch der Sieg gegen den Kreisligisten war wenig überzeugend. Zu selten gelang es der Mannschaft von Ingo Kahlisch, ihre konditionellen und technischen Vorteile auszunutzen und den Gegner konsequent unter Druck zu setzen.

Vor allem in der ersten Halbzeit taten sich die Rathenower gegen extrem defensiv stehende Gastgeber schwer. Zwanzig Minuten lang schaffte es das Team von Ingo Kahlisch kaum, den geschickt verteidigenden Kreisligisten vor Probleme zu stellen. Die erste hochkarätige Chance hatten stattdessen die Gastgeber in der 19. Minute mit einem Pfostenschuss. Quasi im Gegenzug war Juninho zur Stelle und erzielte mit einem Schuss aus zwölf Metern, der genau neben dem linken Pfosten einschlug, die Führung für den Verbandsligisten. Doch auch nach dem 0:1 wollte zunächst kein Spielfluss aufkommen. Erst in der 27. Spielminute wieder ein gelungener Angriff: Dejan Calan legte nach Flanke von Jahn auf Scholz ab, der mit einem Drehschuss knapp übers Tor zielte. Danach gab es noch zwei gute Gelegenheiten durch Juninho, einen Schuss von Nielebock aus 30 Metern und einen ansatzlosen Außenrist-Schuss von Kienle, der links am Tor vorbei zischte.

In der zweiten Hälfte machte Optik mehr Betrieb. Vor allem Daniel Pfefferkorn belebte das Angriffsspiel des FSV. Der 18-jährige war es auch, der unmittelbar nach Wiederanpfiff die erste Chance hatte, als er, von Juninho schön freigespielt, aus Nahdistanz am Keeper scheiterte. Kurz darauf versuchte sich Scholz mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, den der Torhüter aus dem Eck fischen konnte. In der 55. Minute das 0:2: Eine scharfe Flanke von Puhlmann nahm Pfefferkorn direkt und traf per Seitfallzieher genau in den linken Dreiangel. Auch das nächste Tor ging auf das Konto des Landesauswahl-Stürmers: Nachdem Scholz' Freistoss aus 18 Metern an den Pfosten klatschte, stand Pfefferkorn goldrichtig und staubte zum 0:3 ab. Kurz darauf, nach Unstimmigkeiten in der Optik-Abwehr, noch eine Riesenchance für Pessin - nebens Tor. Als Lettow in der 80. Minute Scholz im Strafraum mustergültig freispielte, setzte dieser sich geschickt durch und traf zum 0:4. Kurz vor Schluss noch eine schöne Kombination der beiden 18-jährigen im Sturm: Eine sehr gute Kopfballablage von Czarnowski nahm Pfefferkorn in vollem Tempo mit, drang bis auf die Grundlinie vor und legte von dort zurück auf seinen Sturmpartner, der den Ball hauchdünn neben den Pfosten setzte.

Aufstellung: Sengespeick - Da Cruz (46. Berger), Szabo, Nielebock - Lettow - Calan (46. Puhlmann), Scholz, Kienle (57. Czarnowski), Jahn - Juninho, Pfefferkorn

Tore:
0:1 Juninho (20.)
0:2 Pfefferkorn (55.)
0:3 Pfefferkorn (66.)
0:4 Scholz (80.)