VERDIENTE NIEDERLAGE GEGEN CAPUTH
Sollte in den nächsten Wochen nicht ein Umdenken geschehen, werden die kommenden, allesamt machbaren Aufgaben, wieder mit einem negativen Resultat bestritten und man sieht sich am Tabellenende wieder. Im Spiel gegen Caputh, immerhin Tabellendritter, nahmen sich die Gastgeber eine Wiedergutmachung der Leistung in Stahnsdorf vor. Doch Stellungsfehler, mangelnde Deckungswahrnehmung und fehlender Einsatz prägten das Spiel, das mit 3:4 verloren wurde und einen verdienten Sieger fand.
Die erste Möglichkeit dieses Spiels hatte Benjamin Martin, doch freistehend traf er den Ball nicht voll, so dass er leichte Beute für Florian Gebhardt im Tor der Gäste war (3.). Spielbestimmend war zu diesem Zeitpunkt aber schon Caputh, die Bemühungen wurden in der 14. Minute belohnt, als im Mittelfeld von Seiten der SG nicht energisch nachgesetzt wurde, die Gäste den Ball schnell spielten und Tobias Hückstaedt mit seinem Schuss Jean-Pierre Pacher überwand.
Die Gäste waren nach Ecken und Freistößen, wo der Ball hoch nach oben geschlagen wurde, stets brandgefährlich. Einer solchen Situation entsprang auch das zweite Tor in der 31.Minute: Florian Helbig sah sich urplötzlich keinem Gegenspieler ausgesetzt und konnte ungehindert einköpfen. Dass die SG noch eine Möglichkeit für die zweite Hälfte hatte, war dann nur drei Minuten nach dem 0:2 Benjamin Martin zu verdanken, der sich gegen zwei Spieler durchsetzte.
Trainer Olaf Krause änderte für die zweiten 40 Minuten die Taktik. Mit Jean Elsner wurde ein zweiter Stürmer beordert. Dafür musste Michel Martin, der keineswegs schlecht spielte, doch die Taktik verlangte es so, weichen. Damit bewies der Übungsleiter ein goldenes Händchen. Denn nur eine Minute nach der Pause schoss eben dieser Jean Elsner den Ausgleich.
Wer nun dachte, das Spiel stünde auf Messers Spitze, irrte gewaltig. Die Gäste zogen nun das Tempo an und schon war es um die SG geschehen. Celino Makswitol (60.) und Anton Eilers (54.) brachten die Gäste zu ihrem 2-Tore-Vorsprung zurück. Max Reinefeldt schaffte zwar in der 66. Minute den 3:4-Anschluss, doch mehr passierte nicht mehr.
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Aufstellung: Pacher, Köhler, Huxol, Tamschke (61. Halbbauer), Wolf (41. Lange), Reinefeldt, Krause, M. Martin (41. Elsner), Lappin, B. Martin, Menz