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C-JUNIOREN

NACH DEM POKALSIEG NUN AUCH DIE MEISTERSCHAFT

Am Montagnachmittag um 13.48 Uhr als der Schlusspfiff des Unparteiischen ertönte hatte es die C-Jugend der SG Premnitz/Rathenow geschafft. Nach dem Pokalsieg folgte nur eine Woche später der Gewinn der Meisterschale. Bilder vom Spiel >>
Die Meistermannschaft mit ihrem Trikotsponsor "Vronis Kinderland". Foto: Franzi
Am Montagnachmittag um 13.48 Uhr als der Schlusspfiff des Unparteiischen ertönte hatte es die C-Jugend der SG Premnitz/Rathenow geschafft. Nach dem Pokalsieg folgte nur eine Woche später der Gewinn der Meisterschale.

Drei Spieltage vor dem Ende sind die jungen Kicker vom Trainergespann Krause/Aulenbach/Reichert nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Auch im letzten Heimspiel gegen die SG Treuenbrietzen/Nimegk/Bardenitz konnte die weiße Weste gewahrt werden.
Und sie könnte wirklich nicht reiner sein. In acht Heimspielen wurden acht Siege bei einem Torverhältnis von 72:9 Toren erreicht.

Um 12.35 Uhr sah dies noch ein wenig anders aus. Ein Erfolg gegen den Pokalfinalisten musste her. Um dieser Partie einen würdigen Rahmen zu bieten, wurde die Begegnung nach Premnitz ins dortige Stadion der Chemiearbeiter verlegt. Da auch die Heimelf erst einmal dort gespielt hatte (Lok Brandenburg 8:0) waren die Voraussetzungen für beide Mannschaften fast gleich. Auch die sehr gute Präsenz der Elternteile sorgte für ein gewisses Prickeln.

Das Spiel nahm trotzdem seinen erwarteten Verlauf, die höheren Spielanteile waren auf Seiten der Premnitz/Rathenower Mannschaft. Aber anderes als im Spiel in der Vorwoche wussten die Gäste durchaus mit Kampfgeist zu gefallen. Ihnen war es anzumerken, dass sie keineswegs gewillt waren, nur schmückendes Beiwerk der Meisterschaftsfeier der SG zu werden.

So benötigte die Heimelf vier gute Möglichkeiten und 20 Minuten der Spielzeit bis das erlösende 1:0 feststand. In besagter Minute setzte Martin Weber einen seiner unwiderstehlichen Sololäufe an und sah den sich freilaufenden Benjamin Martin, der aus acht Metern Kade keine Abwehrchance ließ. Nur fünf Minuten später das gleiche Duell , das diesmal der Schlussmann der SG Treuenbrietzen/Nimegk/Bardenitz für sich entschied.

Auf der Gegenseite hatte Irmer in der 30. Minute die größte Chance seiner Mannschaft, traf aber auf einen bestens aufgelegten Jean-Pierre Pacher, der den Ball großartig abwehren konnte. War die Partie zu diesem Zeitpunkt ordentlich in Fahrt, legten sich alle Beteiligten in den letzten fünf Spielminuten noch mehr ins Zeug. Fast hätten die Angriffsbemühungen gefruchtet, doch jeweils Martin Weber und Max Reinefeldt scheiterten am Pfosten (31., 35.) .

Für Martie Treptau kam zur zweiten Halbzeit Justin Menz, der neue Belebung ins Spiel brachte und einige gefährliche Flanken in die Sturmmitte brachte aus der unter anderem auch das entscheidende 3:0 fiel. Vorher erzielte Jean Elsner in der 44. Minute aus dem Gewühl heraus das ganz wichtige zweite Tor, das die SG Premnitz/Rathenow in der Folgezeit befreiter aufspielen ließ .

Nur acht Minuten später das angesprochene dritte Tor. Jean Elsner kommt von Woche zu Woche immer mehr in Fahrt und erzielte nach den drei Treffern in Ziesar nun erneut zwei. Mit einem sehenswerten Kopfball überwand er wiederum Kade. Das schönste Tor des Tages erzielte Max Reinefeldt in der 58. Minute. Gegen seinen zünftigen Schuss von der Strafraumgrenze war kein Kraut gewachsen . Den Schlusspunkt setzte Martin Weber zwei Minuten vor dem Spielende. Nachdem es so aussah, als ob er an diesem Tag kein Tor mehr erzielen würde (Pfosten 65., 66.), krönte er seine Leistung doch noch mit diesem Tor.

Viel Zeit für Feierlichkeiten bleibt der SG aber nicht, denn schon am Donnerstag steht das schwere Auswärtsspiel bei Lok Brandenburg an. Einen besonderen Dank möchte die Mannschaft "Vronis Kinderland" aussprechen, die nicht nur einen neuen Trikotsatz gesponsert hatten , sondern auch die Mannschaftskasse aufbesserte.

Bilder vom Spiel >>

Tore:
1:0 Benjamin Martin (20.)
2:0 Jean Elsner (44.)
3:0 Jean Elsner (52.)
4:0 Max Reinefeldt (58.)
5:0 Martin Weber (68.)

Aufstellung: Pacher, M. Martin, Huxol, Tamaschke, Gojek (56. Rampf), Treptau (36. Menz), Reinefeldt, Krause, Weber, Elsner, B. Martin (62. Halbbauer)