ZWEITER PLATZ IN JERICHOW
Danach hieß der Gegner TSG Parchen, in der Kreisklasse beheimatet, der sein erstes Spiel gegen Borussia Genthin mit 5:1 verlor. Benjamin Martin erzielte mit einem lupenreinen Hattrick den beruhigenden 3:0-Vorsprung (2., 3., 3.), den Martin Weber (7.) und Benjamin Huxol (9., 10.) auf 6:0 ausbauen konnten. Erst als die Konzentration nachließ, konnte Parchen den Ehrentreffer erzielen (11.). Durch diesen Erfolg war die SG für das Halbfinale qualifiziert.
Nun ging es im Spiel gegen Borussia Genthin, die auch zwei Spiele gewonnen, aber das schlechtere Torverhältnis hatten, um den Gruppensieg und die Möglichkeit, dem souverän Gruppensieger der Staffel A, Lok Stendal, erstmal aus dem Weg zu gehen. Gegen den Landesligisten aus Sachsen-Anhalt führten zwei Tore von Marvin Krause (3., 4.) zum beruhigen Zwischenstand, der aber durch den Anschlusstreffer und die erste 2-Minuten-Strafe von Benjamin Martin ein jähes Ende nahm.
So drehte Genthin innerhalb dieser Strafzeit den Spielstand zu ihren Gunsten (3:2, 10. Minute). Kaum war der Sünder wieder auf dem Feld, erzielte er prompt den erneuten Ausgleichstreffer (11.). Es sollte aber seine letzte Aktion in diesem Spiel sein, denn kurz danach erhielt er die zweite Strafzeit, so dass seine Mannschaftskollegen die letzten 1 ½ Minuten in Unterzahl überstehen mussten. In diesen Minuten brannte aber kaum etwas mehr an, und wenn, war erneut Tom Gojek zur Stelle.
So ging die SG als Tabellenprimus in die Halbfinalpartien, wo man auf den Gastgeber Lok Jerichow traf. Trotz enormer Gegenwehr konnten sie nicht den ungefährdeten Sieg der SG verhindern. Max Reinefeldt eröffnete den Torreigen in der 5. Spielminute, den Benjamin Martin (6.) und erneut Max Reinefeldt (6.) fortsetzten. Martin Weber war es vorbehalten, den Endstand zu markieren (10.)
Somit stand die SG zum ersten Mal in dieser Hallenserie in einem Finale. Dort wartete mit Lok Stendal ein Verbandsligist, den man beim Turnier des BSC Rathenow im Halbfinale mit 1:5 unterlag. So gab Trainer Olaf Krause die Devise aus, erstmal tief in der eigenen Hälfte zu stehen und den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Diese Vorgaben setzten die jungen Kicker hervorragend um und gingen sogar nach einem schnellen Konter durch Benjamin Huxol in Führung (5.).
Aber Stendal konnte zwei Unachtsamkeiten der SG-Hintermannschaft eiskalt ausnutzen und seinerseits die Führung übernehmen. Was dann folgte, waren dramatische Schlusssekunden. Genau acht Sekunden vor dem Ende erreichte Marvin Krause eine hohe Flanke, die er mit dem Kopf über die Torlinie drücken konnte. Beim Zurücklaufen verdrehte sich der Torschütze leider das Knie und wird wohl einige Zeit seiner Mannschaft fehlen. Geschockt ging der Rest der Mannschaft in das Penalty-Schießen. Hier war der SG das Glück aber nicht mehr hold, so dass mit einem tollen zweiten Platz das Turnier beendet wurde.
Das Trainergespann möchte der gesamten Mannschaft ein Lob aussprechen, denn selten sahen sie diese so konzentriert an die Sache herangehen und guten Fußball spielen. Tom Gojek wurde vom Veranstalter zum besten Torhüter, während Benjamin Martin zum zweitbesten Spieler gewählt wurde. Nur die zweimalige Herausstellung verhinderte, dass er zum besten Spieler ernannt wurde. Somit ging die Ehrung verdienterweise an Nicolas Puske (Stendal), der zwar mit der kleinste Spieler des gesamten Turniers war, aber durch seine feine Technik und sogar mit einem Kopfballtor begeistern konnte.
Einen besonderen Dank geht an den Veranstalter, der die Turnierstunden kurzweilig werden ließ, und sich nach der Verletzung rührend um den Spieler kümmerte.
Es spielten: Tom Gojek, Benjamin Huxol(3 Tore), Felix Jonathan Lange, Marvin Krause (3), Miche´l Martin, Max Reinefeldt (2), Martin Weber (3), Benjamin Martin (6)
Die Spiele in Kurzform:
Grün Weiß Brieselang - SG Premnitz/Rathenow 1:2
1:0 (3.) 1:1 B.Martin (4.) 1:2 Weber (5.)
TSG Parchen- SG Premnitz/Rathenow 1:6
0:1,0:2,0:3B.Martin (2.,3.,3.) 0:4 Weber (7.) 0:5,0:6 Huxol (9.,10.) 1:6
(11.)
Borussia Genthin- SG Premnitz/Rathenow 3:3
0:1,0:2 Krause (3,4.) 1:2,2:2, 3:2 (5.,10.,10.) 3:3 B.Martin (11.)
Halbfinale Lok Jerichow- SG Premnitz/Rathenow 0:4
0:1 Reinefeldt (5.),0:2 B.Martin (6.) 0:3 Reinefeldt (6.) 0:4 Weber (10.)
Finale Lok Stendal- SG Premnitz/Rathenow 2:2 3:1 n.P.
0:1 Huxol (5.) 1:1,2:1 (9.,11.) 2:2 Krause (12.)
Penalty-Schiessen
1:0, 1:0 M.Martin verschießt, 2:0, 2:1 Weber, 3:1