FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

JUBELN ERLAUBT!

Mit einem 2:1-Erfolg in Schwerin hat Optik den Regionalliga-Aufstieg zu 99,9 Prozent in der Tasche. Sogar Ingo Kahlisch jubelte bereits...

Umarmungen, Jubelrunden, die obligatorischen Bierduschen - beim FSV Optik gab es nach dem Schlusspfiff in Schwerin kein Halten mehr. Den Aufstieg in die Regionalliga zu feiern, das war nun offiziell erlaubt. Obwohl ja TeBe rechnerisch noch vorbeiziehen könnte, zog auch Ingo Kahlisch nach dem 2:1-Auswärtssieg bereits ein erstes Fazit.

Mehr als 70 FSV-Anhänger unter den 340 Zuschauern machten die Partie zu einem Heimspiel, feuerten die Truppe unablässig an. Obwohl es eigentlich zunächst nur wenige Torraumszenen gab. Auf dem recht breiten Platz bewies Rathenow Geduld, ließ den Ball ordentlich durch die eigenen Reihen laufen und versuchte es endlich mal wieder verstärkt über Außen. Immer wieder suchten die Gäste Murat Turhan, der gleich dreimal am guten Maximilian Böttcher scheiterte.

Bei den Schwerinern ließ Christopher Kaminski nach einer halben Stunde einen Knaller los, auch Bjarne Rogall zeigte sich da hellwach. Die Entscheidung fiel innerhalb weniger Sekunden vor der Pause. Erst senste Nobuo Harada im Strafraum Jerome Leroy um: Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer, der gewohnt souverän auftrat, dem das Amtieren in einer sehr fairen Partie aber auch leicht gemacht wurde, zeigte sofort auf den Punkt. Böttcher ahnte sogar die Ecke, der Elfmeter von Murat Turhan schlug aber genau neben dem Pfosten ein. Gleich in der nächsten Szene kam Cüneyt Top nach einer feinen Kombination zentral vor dem Kasten an den Ball und schoss mit viel Übersicht zum 0:2 ins Netz.

Bis zur 75. Minute blieb Optik ganz klar überlegen, verpasste bei Möglichkeiten für Murat Turhan, Caner Özcin und Oscar Ortiz jedoch den dritten Treffer. Den Warnschuss von Tino Witkowski, der frei vor dem Tor hoch über die Latte schoss, schienen einige nicht verstanden zu haben. Jedenfalls kam der FCM zehn Minuten vor dem Ende plötzlich zum 1:2-Anschluss, als Karim Hemgard Barka sträflich ungedeckt von halblinks einschießen konnte.

Nun begann das große Zittern, auch weil der Versuch des gerade eingewechselten Askin Yildiz vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Schließlich überstand Rathenow aber die Schlussphase und kehrt zwei Jahre nach dem Abstieg in die Regionalliga zurück.

Ingo Kahlisch: "Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Wir haben es uns selbst noch einmal schwer gemacht. Aber egal, drei Punkte. So dürfen wir uns auf das nächste Wochenende freuen, vielleicht wird ja die Bude voll. Wir wollen uns auch da noch einmal ordentlich präsentieren. Das waren zwei überragende Jahre, obwohl wir selbst für Oberliga finanziell nicht so bestückt sind wie andere."

Bilder vom Spiel

Optik: Rogall - Adewumi, Turan, Bilbija, Wilcke - Langner, Baudis (64. Ortiz) - Top (64. Weber), Leroy, Özcin (86. Yildiz) - Turhan

Tore:
0:1 Turhan (44./FE)
0:2 Top (45.+1)
1:2 Hemgard Barka (80.)