FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

AUSWÄRTS-HEIMSPIEL IN BERLIN-STAAKEN

Am Sonntag tritt Optik beim SC Staaken an. Für die Rathenower Fans ist es das Auswärtsspiel mit der kürzesten Anreise.

Am Sonntag geht es für die Oberligaelf des FSV Optik zum vierten Mal in Folge gegen ein Team aus der Hauptstadt. Aufsteiger SC Staaken empfängt die Rathenower um 14 Uhr im heimischen Sportpark.

Die Gastgeber sind in der Vorsaison ungeschlagen durch die Berliner Verbandsliga marschiert! Erstmalig in der Oberliga setzte es zu Beginn drei Niederlagen, dann stabilisierte sich die Elf vom äußersten westlichen Stadtrand.

Das bekam Rathenow schon im Hinspiel zu spüren, als es am Vogelgesang ein knappes 1:0 gab. Inzwischen hat der SCS mit zehn Siegen und acht Niederlagen bei bislang drei Remis mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun und kann völlig befreit aufspielen.

Bei Optik gibt es personell nicht viel zu vermelden. Emre Turan war zu Wochenbeginn krank, ob er bis Sonntag wieder gesund ist und dazu auch noch die Hackenprellung einen Einsatz überhaupt zulässt, ist noch völlig offen. Mit Süleyman Kapan gab es eine Aussprache. "Nicht dramatisch", relativierte Ingo Kahlisch. "Firmengründung, Studium und Fußball - im Moment bin ich als Trainer mit seiner Leistung nicht zufrieden, er selbst ja auch nicht. Da haben wir uns mal länger drüber unterhalten."

Etwas besonderes ist das Spiel am Sonntag in doppelter Hinsicht. Erst zum dritten Mal gastiert Rathenow bei Staaken. Aber in der Vergangenheit waren es die Fußballer vom Schwedendamm. 1924/25 und in der Saison 1926/27 landeten die Randberliner jeweils vor dem Rathenower BC 09. Mit der Spielvereinigung 06, unserem Vorgänger, waren die Jungs vom Sportpark nie in der selben Staffel.

Die zweite Besonderheit ist die Anreise. Obwohl es sich ja politisch gesehen um ein anderes Bundesland handelt, gibt es keine andere Oberligapartie, die sich dermaßen für eine Auswärtsfahrt eignet. In einer guten halben Stunde ist man mit der ODEG am Bahnhof Berlin-Staaken. Treppe hoch, auf der Brücke über die Gleise, andere Seite Treppe runter, und der Rathenower Fan steht genau vor dem Eingang des Sportpark Staaken. Einfacher geht`s nicht.

So hoffen Spieler und Verantwortliche auf eine Rekordunterstützung. Wer bei Bier und Wurst Auswärtsflair genießen will, fährt um 12:03 Uhr. Aber auch mit dem Zug um 13:08 Uhr schafft man es bequem zum Anpfiff von Daniel Kresin aus Leipzig. Gegen 15:50 Uhr ist Schluss, der Zug zurück fährt um 16:16 Uhr, so dass man bereits um 16:54 Uhr wieder in Rathenow ist.